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Ortsteil Groß Machnow

 

© Foto: N. Lamprecht – Mehrzweckhalle im Ortsteil Groß Machnow

© Foto: N. Lamprecht – Grundschule Groß Machnow

© Foto: N. Lamprecht – 

Impressionen aus dem Ortsteil Groß Machnow



Der Ort Groß Machnow, 1375 erstmals urkundlich erwähnt, ist ein Ortsteil der Gemeinde Rangsdorf. Auf vorwiegend landwirtschaftlich genutzten 1600 ha leben hier circa 1300 Einwohner.

 

Groß Machnow verfügt über eine hervorragende Infrastruktur. Durch seine Nähe zur A10 und direkter Lage an der B96 sowie umsichtiger Planungen haben sich hier im Laufe der vergangenen 20 Jahre  ca. 100 kleine und große Gewerbebetriebe angesiedelt. Dadurch sind vor Ort sehr viele Arbeitsplätze entstanden. Das Südring Center Rangsdorf sorgt für eine umfassende Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs, die Firma Bär & Ollenroth beschäftigt mehr als 100 Arbeitnehmer und ist zudem einer der größten Steuerzahler vor Ort, außerdem sind viele Handwerker vor Ort tätig.

 

Auch für junge Familien ist unser Dorf sehr  attraktiv. Angefangen von Kindergarten und Tagespflege über Grundschule, Hort und Jugendclub sowie eine Bibliothek und eine Mehrzweckhalle ist hier für die Kinder und Jugendlichen gesorgt. Die vielen ortsansässigen Vereine locken viele interessierte Kinder in eine sinnvolle Freizeitgestaltung. 

 

Weitere Informationen über den Ortsteil Groß Machnow finden Sie unter:

 

www.grossmachnow.de

 


Aktuelle Meldungen

Rangsdorf plant Errichtung eines neuen Hortgebäudes

(26.10.2020)

In diesem Jahr wurden erstmals seit Jahrzehnten mehr als 140 Kinder in Rangsdorf eingeschult. Derzeit fehlen eigentlich zwei Klassenräume und im nächsten Jahr vier Klassenräume in der Rangsdorfer Grundschule. Durch die Doppelnutzung von Horträumen als Schulräume wird dies ausglichen. Die Gemeindevertretung hat mit dem Beschluss eines Rahmenkonzeptes im März Grundsatzentscheidungen zur Schaffung der nötigen Schul- und Hortkapazitäten getroffen, die nun umzusetzen sind.

 

Den kurzfristigen Bedarf ab dem Sommer 2021 soll im ersten Schritt ein neuer Hort für 50 Kinder decken. Für die Durchführung eines entsprechenden Ausschreibungs- und Vergabeverfahrens hat die Gemeindevertretung am 29. September mehrheitlich die Ermächtigung erteilt. Damit kann der Neubau eines Hortgebäudes in Modulbauweise neben dem heutigen Oberschulgelände an der Großmachnower Straße 4 geplant werden. Das eingeschossige Gebäude mit einer Fläche von 550 bis 650 m² wäre später flexibel erweiterbar.

 

Neben dem Hortgebäude soll eine Kleinsportbahn mit einer 60-Meter-Laufstrecke und Weitsprunggrube errichtet werden. Die Fahrradstellplätze würden bestehen bleiben.

 

Die Gesamtbaukosten für den neuen Hort werden abhängig von der Fläche schätzungsweise zwischen rund 1,3 und 1,5 Millionen Euro liegen.

 

Die Errichtung des neuen Hortgebäudes berücksichtigt bereits die geplante künftige Nutzung der Oberschule als Grundschule. Derzeit hat Rangsdorf zwei Grundschulen, in Groß Machnow und in Rangsdorf westlich der Bahn an der Clara-Zetkin-Straße. In der Grundschule in Rangsdorf werden ab Sommer 2021 voraussichtlich in 20 Klassen 512 Schüler*innen unterrichtet werden. Von denen wohnen 262 Schüler*innen westlich der Bahnlinie und 250 östlich der Bahnlinie. Die heutige Oberschule liegt mitten im Wohnbereich der 250 Schüler*innen, die östlich der Bahn wohnen.

 

Für den Betrieb einer Oberschule wäre eine 100-Meter-Bahn, ein Sportplatz mit 400-Meter-Bahn oder eine große Sporthalle notwendig. Der Standort der heutigen Oberschule bietet aber keinen Platz dafür. Ausreichend Platz ist dort aber für eine 60-Meter-Bahn und eine kleine Sporthalle, also für die Deckung des Grundschulbedarfes.

 

Deshalb ist es sinnvoll, eine neue Oberschule auf einer geeigneten Fläche zu errichten und den heutigen Oberschulstandort für die Kinder aus dem umliegenden Wohnumfeld als Grundschule zu nutzen, anstatt diese täglich auf die andere Seite der Bahnlinie zu bringen.

 

Bei einer Schulteilung könnten bis zu zwölf Schulklassen am neuen Standort im heutigen Schulgebäude unterrichtet werden. Starten würde die Schule natürlich mit weniger Klassen. Es müssten aber mindestens 6 Klassen sein, um die derzeitigen Raumprobleme am Standort in der Clara-Zetkin-Straße zu lösen. Damit würde eine Grundschule am heutigen Oberschulstandort schon 1-zügig starten. Hinzu kämen jährlich Kinder, die aus dem Bereich östlich der Bahn um die Straßen Am Stadtweg, Sachsencorso und Bergstraße einzuschulen wären.

 

gez. Rocher

Foto zur Meldung: Rangsdorf plant Errichtung eines neuen Hortgebäudes
Foto: © Gemeinde Rangsdorf - AL22

Klare Corona-Regeln bei deutlich steigenden Infektionszahlen

(26.10.2020)

Das Land Brandenburg hat die landesweit geltende SARS-CoV-2-Umgangsverordnung mit klaren Regeln bei deutlich steigenden Infektionszahlen ergänzt.

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Foto: © Land Brandenburg

Neue Einschränkung des Publikumsverkehrs im Rathaus ab 23.10.2020

(22.10.2020)

Das Rathaus und die Bibliotheken werden ab Freitag, dem 23. Oktober 2020, für den Publikumsverkehr erneut eingeschränkt. Grund für diese kurzfristige Maßnahme ist das gegenwärtige Infektionsgeschehen, da im Landkreis Teltow-Fläming derzeit mehr als 35 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus pro 100.000 Einwohner*innen innerhalb der letzten sieben Tage vorliegen.

 

Ab Freitag wird somit der Zutritt zum Rathaus an allen Tagen erneut eingeschränkt. Davon betroffen sind alle Bereiche des Rathauses, sowie die beiden Bibliotheken der Gemeinde Rangsdorf. Der Zutritt zum Rathaus und zu den Bibliotheken erfolgt nur mit einem Termin. Die telefonische Terminvergabe erfolgt durch den zuständigen Sachbearbeiter der Gemeindeverwaltung.

 

Des Weiteren wird der Zutritt zum Rathaus und den Bibliotheken nur mit einer Mund-Nasen-Bedeckung gewährt. Ausgenommen von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind folgende Personengruppen:

 

  • Gehörlose und schwerhörige Menschen, ihre Begleitperson und im Bedarfsfall Personen, die mit diesen kommunizieren,
  • Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist; das ist in geeigneter Weise zu belegen.

 

 

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Foto: © pixabay

Gemeinde als attraktiver Arbeitgeber

(20.10.2020)

Die Gemeinde Rangsdorf erfreut sich bei Jobsuchenden immer größerer Beliebtheit. Offene Stellen können meist zeitnah neu besetzt werden. Das Rangsdorfer Rathaus punktet mit einer guten Verkehrsanbindung. Als öffentlicher Arbeitgeber bietet die Gemeinde neben den tariflich festgelegten Leistungen vor allem sichere berufliche Perspektiven. Diese schätzen gerade in Zeiten der Corona-Krise viele Bewerber*innen.

 

Durch Jobwechsel aufgrund von Umzügen, durch Ruhestand, Familienplanung oder auch krankheitsbedingte Ursachen gab es in diesem Jahr erhebliche Veränderungen beim Personal. Das betrifft derzeit schon 26 Beschäftigte in diesem Jahr. Andererseits gab es in 2020 zahlreiche Jubiläen. Einige Beschäftigte konnten auf 10, 20 oder 25 Jahre Tätigkeit in der Gemeinde Rangsdorf zurückblicken.

 

Insgesamt gibt es bei der Gemeinde Rangsdorf ca. 190 Beschäftigte. Seit Jahresbeginn wurden 40 Mitarbeiter*innen neu eingestellt, davon allein 15 pädagogische Fachkräfte in den Kindertagesstätten und im Hort. Die Neueinstellungen in Kitas und Hort erfolgten auch wegen der mehr im Hort zu betreuenden Kinder und der Verbesserung des Personalschlüssels im Land Brandenburg für Kinder von 3 bis 6 Jahren.

 

Dieser Personalwechsel ist mit Einarbeitungen und Vertretungssituationen verbunden, bietet aber auch Chancen zur Neuorientierung für Mitarbeiter*innen der Gemeinde oder für Jobsuchende.

 

gez. Rocher

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Foto: © pixabay.com

Runder Tisch berät über Wildschweine

(20.10.2020)

Die Gemeinde Rangsdorf ist nicht nur ein beliebter Wohnort für Menschen, sondern zunehmend auch für Wildschweine geworden. Den tierischen Mitbewohnern war am 15. Oktober ein Runder Tisch im Rathaus gewidmet. Betroffene Bürger, die Untere Jagdbehörde des Landkreises Teltow-Fläming, Jagdpächter Joachim Fetzer sowie die Gemeinde suchten gemeinsam nach Lösungen, wie es gelingen kann, dass die Wildschweine nicht mehr durch Rangsdorfer Wohngebiete spazieren.

 

Joachim Fetzer sieht eine deutliche Zunahme der Schwarzkittel. 2004 habe er insgesamt 18 Wildschweine erlegt, 2019 seien es schon 92 gewesen, so der Rangsdorfer Jagdpächter. Allerdings sei deren Bejagung, insbesondere durch eine Drückjagd, in der Gemeinde äußerst schwierig. Flächen, auf denen die Wildschweine zusammengetrieben werden könnten, sind von Wohnbebauung umschlossen. Hoher Wildwuchs behindere außerdem seine Sicht.

 

In Wohngegenden ist die Jagd zu gefährlich. Eine Kugel fliegt 5,5 Kilometer weit. Hinzu kommen auch zu nächtlicher Stunde Angler*innen und Spaziergänger*innen, die sich beispielsweise in der Zülowniederung aufhalten. Dort, aber auch am Kurpark, am Nymphensee und hinter den Netto-Märkten gibt es besonders viele Wildschweine.

 

An Seen und Kanälen bieten Schilf, Bäume und Büsche ideale Bedingungen für die Tiere. Sie mögen allerdings auch gut gewässerte Flächen vor den Grundstücken. Über Kanäle und durch unzureichend gesicherte Zäune dringen sie in Gärten ein oder spazieren über Straßen und Wege. Dass dies Anlass zur Sorge für viele Rangsdorfer*innen bietet, ist verständlich. Schrittweise soll das Problem nun gelöst werden.

 

Zunächst sollen Durchgänge an der Zülowniederung und am Kurpark verschlossen werden, die von den Wildschweinen besonders intensiv genutzt werden. Diese Maßnahme soll die Tiere daran hindern, in bewohnte Gebiete vorzudringen. Wildwuchs müsste zudem entfernt werden, was allerdings dem Naturschutz entgegensteht und deshalb abgewogen werden muss.

 

Wichtig für die Lösung des Problems sind auch die Rangsdorfer*innen selbst. Wer Gartenabfälle, Kompost, Obst und Gemüse sowie Essenreste im Wald und in Grünanlagen ablädt, sorgt für einen abwechslungsreichen Speiseplan der Wildschweine. Wer auf dem eigenen Grundstück Kompost und Mülltonnen nicht gegen Wildschweine schützt, lädt sie sogar direkt nach Hause ein. Dank ihres guten Gedächtnisses finden die Wildschweine die Futterstellen immer wieder.

 

Im Rangsdorfer Rathaus gibt es kostenlose Flyer mit praktischen Tipps und hilfreichen Informationen zum Leben mit Wildschweinen.

 

Das Ziel ist es, den Tieren in den Grünzügen einen Lebensraum zu sichern und sie aus bewohnten Gebieten zu vertreiben. Wir werden diese Thematik nur Schritt für Schritt lösen können.

 

gez. Rocher

Foto zur Meldung: Runder Tisch berät über Wildschweine
Foto: © pixabay.com

Haushaltssperre aufgehoben

(13.10.2020)

In Rangsdorf konnte zum 2. Oktober die Haushaltssperre aufgehoben werden, nachdem der von der Gemeindevertretung beschlossene Nachtragshaushalt bekannt gemacht wurde.

 

Im Mai mussten die Kämmerin und der Bürgermeister der Gemeinde Rangsdorf wegen der drastischen Einnahmeausfälle aufgrund der Corona-Krise eine allgemeine Haushaltssperre verhängen. Nun wurde mit dem Nachtragshaushalt der Rotstift angesetzt, um durch geringere Ausgaben die Ausfälle auszugleichen.

 

gez. Rocher

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Foto: © pixabay.com

Warnung vor illegaler Müllentsorgung

(12.10.2020)

In Rangsdorf bieten immer wieder dubiose Firmen Pflasterarbeiten sowie Handwerker- und Gartendienstleistungen an. Wir möchten die Rangsdorfer*innen vor einer Beauftragung der Firmen warnen. Bei der Ausführung solcher vermeintlich günstig angebotenen Dienstleistungen handelt es sich in der Regel um Schwarzarbeit. Anfallender Müll wird häufig illegal entsorgt.

 

Gerade in Berlin nahen Gemeinden wird zunehmend Müll an Straßen, Wegen oder mitten in der Natur entdeckt. Dabei handelt es sich oft um Baumaterialien, insbesondere Dachpappe, deren fachgerechte Entsorgung üblicherweise hohe Kosten verursacht.

 

Wenn Auftraggeber*innen über Firmen den Müll entsorgen lassen, bleiben sie als Abfallerzeuger*innen dennoch verantwortlich. Sollte illegal abgekippter Müll gefunden und zugeordnet werden, trägt der/die Verursacher*in die Schuld.

 

Es wird daher dringend von den Haustürgeschäften abgeraten. Vor allem bei extremer Kostenersparnis bei der Müllentsorgung im Vergleich zu seriösen Angeboten sollten Sie misstrauisch werden. In jedem Fall sollten Sie sich bei der Müllentsorgung durch Dritte einen Entsorgungsnachweis geben lassen.

 

gez. Rocher

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Foto: © Gemeinde Rangsdorf - OA

Vollsperrung der Klein Kienitzer Straße

(08.10.2020)

Die Klein Kienitzer Straße wird im Abschnitt zwischen Maulbeerstraße und Am Theresenhof grundhaft ausgebaut. Deshalb muss die Straße vom 12. Oktober bis voraussichtlich 6. November 2020 voll gesperrt werden. Eine Umleitung erfolgt in Richtung Dahlewitz über B96 und L40. Sie ist entsprechend ausgeschildert.

 

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer*innen um Verständnis für diese wichtige Baumaßnahme und die damit verbundenen Einschränkungen.

 

gez. Rocher

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Foto: © Gemeinde Rangsdorf - AL22

Rangsdorfer*innen feierten mit Kulturmeile die Wiedervereinigung

(06.10.2020)

Die Rangsdorfer*innen begingen das 30. Jubiläum der Wiedervereinigung Deutschlands mit einer bunten Kulturmeile, die sich beginnend am Rathaus über die Seebadallee bis zum Seehotel erstreckte.

 

Nach der Eröffnungsrede von Bürgermeister Klaus Rocher sprach Eike Mewes im Rathaus über die gemeinsame Sprache, die uns noch immer trennt, und daraus entstehende Missverständnisse.

 

Während vor dem Rathaus ein musikalischer Frühschoppen zum Verweilen einlud, betrachteten viele Rangsdorfer*innen im Inneren des Gebäudes die Fotoausstellung KIEK MAL. Historische und passend dazu die aktuellen Ansichten zeigen, wie sehr sich die Gemeinde verändert hat. Die Ausstellung kann noch bis zum Ende dieses Jahres im Rathaus besichtigt werden.

 

Die Mitarbeiterinnen der Bibliothek überreichten an die Teilnehmer*innen des Brandenburger Lesesommers Urkunden und tolle Tombola-Preise. Anschließend fand eine Lesung der Rangsdorfer Kinderbuchautorinnen Yvonne Zitzmann und Alexandra Liese im Rathaussaal statt.

 

Die GEDOK lud währenddessen zum Künstlerinnengespräch und Violinenprogramm ein. Stefan Rothen berichtete in der evangelischen Kirche unter anderem über archäologische Funde.

 

Am Abend ertönte Irish Folk in der Kulturscheune und Livemusik mit Stereo Affairs im Biergarten des Seehotels. Im Festsaal unterhielt Kabarettist Philipp Schaller sein begeistertes Publikum.

 

Zum Erfolg der Kulturmeile trugen viele Unterstützer*innen und ehrenamtliche Helfer*innen bei. Ortsansässige Firmen, wie Kramer Elektro-Anlagen GmbH, Soltkahn AG, Matthias Müller, BU-RA-ZI & RIEDEL, HYPO go, Seehotel Berlin-Rangsdorf, Fachanwaltszentrum, beer. agentur für kommunikation GmbH und Plan-MS, haben mit ihrem Sponsoring die Kulturmeile trotz der Rangsdorfer Haushaltssperre ermöglicht. Ihnen allen gilt unser Dank für diese gelungenen Veranstaltungen.

 

gez. Rocher

Foto zur Meldung: Rangsdorfer*innen feierten mit Kulturmeile die Wiedervereinigung
Foto: © Gemeinde Rangsdorf - AL05

Beratungstermine der Allgemeinen Sozialberatung

(06.10.2020)

Aufgrund der Corona-Pandemie findet Allgemeine Sozialberatung weiterhin nur an unseren Standorten in Zossen und Rangsdorf nach Terminvergabe statt.

 

Gerne beraten wir Ratsuchende nach telefonischer Terminvereinbarung unter der unten genannten Nummer.  Sollten wir uns im Gespräch befinden und nicht ans Telefon gehen können, bitten wir um eine kurze Information auf dem AB unter 03377-204390.

 

Für alle anderen Ratsuchenden, die unseren Standort nicht erreichen können, suchen wir nach einer individuellen Lösung. Es besteht unter anderem die Möglichkeit einer Beratung via Telefon, Email oder Videochat.

 

 

Bei Termin- oder sonstigen Anfragen wenden Sie sich bitte  unter Telefon 03377 20439-49 an Frau Kauert oder schreiben eine E-Mail an

 

 

wöchentlich Mittwoch 09:00 – 12:00 Uhr Rathaus, Seebadallee 30, Rangsdorf
jeden 1+3. Dienstag im Monat Dienstag 13:00 – 15:00 Uhr Rathaus, Seebadallee 30, Rangsdorf

 

Foto zur Meldung: Beratungstermine der Allgemeinen Sozialberatung
Foto: © pixabay.com

Großes Lesesommer-Finale auf der Rangsdorfer Kulturmeile

(05.10.2020)

Die bunte Kulturmeile zum 30. Jubiläum der Wiedervereinigung Deutschlands bot am Samstag auch für Kinder ein besonderes Erlebnis: Die Mitarbeiterinnen der Bibliothek überreichten an die Teilnehmer*innen des Brandenburger Lesesommers Urkunden. Anschließend wurden unter den Schüler*innen, die mindestens drei Bücher gelesen hatten, tolle Preise ausgelost, darunter Eintrittskarten für den Weltballon, Tropical Island und Hurricane Factory.

 

587 Bücher hatten die Schüler*innen insgesamt in den Sommerferien gelesen. Deren Seiten entsprechen aneinandergereiht ungefähr einer Länge von 3,2 Lesemeilen, die damit zurückgelegt wurden.

 

Im Anschluss wanderte die „Rangsdorfer Lese-Eule“ als Pokal zur besten Leseklasse. Sie bleibt weiterhin an der Grundschule Groß Machnow. Die Siegerklasse ist nun die 6b und kann sich dank 11 Teilnehmer*innen, die zusammen 65 Bücher gelesen haben, auf eine exklusive Lesung mit Thilo Reffert freuen.

 

Anschließend lasen die Rangsdorfer Kinderbuchautorinnen Yvonne Zitzmann und Alexandra Liese im Rathaussaal für alle jungen Literaturfans aus ihren Büchern.

 

Ein großer Dank geht an die Sponsor*innen der Tombola-Preise, über die sich die Teilnehmer*innen sehr gefreut haben.

 

gez. Rocher

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Foto: © Elke Höhne

West-Nil-Virus erstmals bei Pferd im Landkreis TF nachgewiesen

(05.10.2020)

Der Landkreis Teltow-Fläming informiert:

Erstmals wurde bei einem Pferd aus dem Landkreis Teltow-Fläming das West-Nil-Virus (WNV) nachgewiesen. Am 26. September 2020 erhielt das Veterinäramt Teltow-Fläming eine positive Befundmitteilung vom Friedrich-Loeffler-Institut. Das Pferd zeigte seit Mittwoch, 16. September 2020, vermeintliche Koliksymptomatik und wurde einem Tierarzt vorgestellt. Da sich der Zustand am Folgetag nicht besserte und das Pferd apathisch wirkte, wurde es am 17. September in die Pferdeklinik Seeburg eingewiesen und weitergehend untersucht.

Amtliche Feststellung der Krankheit

Das erkrankte Pferd stand seit dem 29. April 2020 in Mietgendorf in einer Offenstallhaltung zusammen mit zehn weiteren Tieren. In unmittelbarer Nähe befinden sich 15 weitere Pferde in einer Offenstallhaltung.

 

Dem Stallbetreiber wurde die amtliche Feststellung des Ausbruchs der WNV-Infektion in seinem Pferdebestand mitgeteilt. Eine klinische und Blutuntersuchung wurde für den 1. Oktober 2020 angeordnet. Bis zur Untersuchung durfte kein Pferd den Stall verlassen, sie standen alle unter behördlicher Beobachtung. Der Stallbetreiber hat alle Pferdehalter entsprechend informiert.

Übertragung durch Stechmücken

 

Blutsaugende Stechmücken übertragen das Virus. Die wichtigsten Wirte sind Vögel. Deshalb bittet das Veterinäramt Greifvogelhalter zu besonderer Aufmerksamkeit und Hygiene im Umgang mit den Vögeln. Bereits Anfang September erhielt das Veterinäramt Teltow-Fläming aus dem Raum Dahme/Mark einen positiven WNV-Befund bei einem in Gefangenschaft gehaltenen erkrankten Greifvogel. In selteneren Fällen kann auch durch Stechmücken eine Übertragung auf Pferde und den Menschen stattfinden. Es handelt sich beim West-Nil-Fieber also um eine Zoonose, deshalb ist diese Erkrankung anzeigepflichtig. Dabei ist zu beachten, dass Pferde und Menschen sich nicht untereinander anstecken können.

Weitere Untersuchungen

 

Das Veterinäramt hat Untersuchungen zur Einschleppung und Verbreitung der Erkrankung durchzuführen. Deshalb wurde am 28. September 2020 die Pferdehaltung in Mietgendorf kontrolliert. Das klinisch erkrankte Pferd stand immer noch in der Pferdeklinik, wobei sich sein Zustand deutlich verbessert hatte. Am 1. Oktober 2020 fand mit dem Stallbetreiber, einem Fachtierarzt für Pferde und einer amtlichen Tierärztin die angeordnete Untersuchung der 24 Pferde statt. 17 Tiere wurde eine Blutprobe entnommen, bei 7 weiteren war es wegen einer nachweislichen Impfung gegen WNV nicht erforderlich. Damit konnte auch die amtliche Beobachtung aufgehoben werden. Die Blutproben werden im Landeslabor Berlin Brandenburg untersucht, die Ergebnisse sind zur Bewertung des Infektionsgeschehens in Deutschland erforderlich.

 

Da es sich um eine Zoonose handelt, wurde auch das Gesundheitsamt über den Ausbruch in Mietgendorf informiert.

Nähere Informationen zum West-Nil-Virus

 

Die Krankheit stammt ursprünglich aus Afrika. Heute kommt sie auf allen Kontinenten vor. 2018 wurde in unserem Nachbarlandkreis Elbe-Elster erstmals eine WNV-Infektion bei einem Pferd in Deutschland festgestellt. Das Friedlich-Loeffler-Institut berichtet für 2020 bereits über 7 Nachweise beim Pferd und 32 beim Vogel.

Hinweise für Tierhalter

 

Zur Erkrankung und Prophylaxe kann man sich unter dem Stichwort West-Nil-Virus auf der Internetseite des Friedich-Loeffler-Instituts informieren. Dort heißt es: „Pferde mit klinischen Anzeichen können die Infektion zwar überleben, aber oft behalten bis zu 20 Prozent lebenslang neurologische Schäden zurück. Eine spezifische Behandlungsmöglichkeit existiert nicht, nur eine symptomatische Therapie ist möglich. Bei 22–44 Prozent der infizierten Tiere kann die Erkrankung tödlich verlaufen. In Deutschland stehen prophylaktisch für Pferde ein inaktivierter Vollvirusimpfstoff sowie ein rekombinanter Lebendimpfstoff, zugelassen durch die EU und das Paul-Ehrlich-Institut, zur Verfügung.“

 

Fragen zur Impfung beantwortet der Tierarzt Ihres Vertrauens.

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Foto: © pixabay.com

Rangsdorfer Kulturmeile bietet großes Lesesommer-Finale

(01.10.2020)

Wenn die Rangsdorfer*innen das 30. Jubiläum der Wiedervereinigung Deutschlands mit einer bunten Kulturmeile feiern, wird auch für Kinder ein besonderes Erlebnis geboten. Die Bibliothek begrüßt die Teilnehmer*innen des Brandenburger Lesesommers am 3. Oktober um 13.30 Uhr zum großen Finale vor dem Rathaus. Dort werden zuerst die Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme überreicht.

 

Anschließend werden unter den anwesenden Lesesommer-Fans, die mindestens drei Bücher gelesen hatten, tolle Preise ausgelost. Unter den Preisen befinden sich u. a. Eintrittskarten für den Weltballon, Tropical Island und Hurricane Factory. Natürlich sind auch Outdoor-Spiele und andere Überraschungen mit dabei. Es lohnt sich mit dabei zu sein!

 

Im Anschluss wandert die „Rangsdorfer Lese-Eule“ als Pokal zur besten Leseklasse.  Die Gewinnerklasse kann sich über eine exklusive Lesung freuen.

 

Direkt danach folgt für alle jungen Literaturbegeisterten eine Lesung der Rangsdorfer Kinderbuchautorinnen Yvonne Zitzmann und Alexandra Liese im Rathaussaal. Hierfür gibt es noch einige freie Plätze, die unter Telefon 033708 / 23661 reserviert werden können.

 

gez. Rocher

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Foto: © Gemeinde Rangsdorf - AL22

Herbstspülungen der Trinkwasserversorgungsleitungen

(29.09.2020)

Die Dahme-Nuthe Wasser-, Abwassergesellschaft hat die Termine für die Herbstspülungen der Trinkwasserversorgungsleitungen angekündigt.

 

Diese erfolgen in Groß Machnow und Klein Kienitz vom 19. bis 20. Oktober zwischen 7 und 16 Uhr. In Rangsdorf werden die Leitungen vom 21. bis 23. Oktober und vom 26. bis 28. Oktober jeweils zwischen 7 und 16 Uhr gespült.

 

Während der Spülungen kann es zu Druckschwankungen und vorübergehender Trübung des Trinkwassers kommen. Der Gebrauch von druckabhängigen Geräten sollte vermieden bzw. beaufsichtigt werden.

 

gez. Rocher

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Foto: © pixabay.com

Ausstellung und Aktion zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit

(22.09.2020)

Die Kreisverwaltung Teltow-Fläming informiert:

 

Die Geschichte der deutschen Einheit ist das Thema einer Ausstellung, die vom 1. bis zum 31. Oktober 2020 im Foyer des Kreishauses in Luckenwalde gezeigt wird. "Umbruch Ost – Lebenswelten im Wandel" dokumentiert, wie grundlegend sich der Alltag seit der Wiedervereinigung vor 30 Jahren gewandelt hat. Besucher*innen sind zu einem Rückblick auf die Erfahrungen der Menschen in Ostdeutschland eingeladen. Die Ausstellung wird bereitgestellt von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Landrätin Kornelia Wehlan eröffnet die Ausstellung zur Geschichte der deutschen Einheit am 5. Oktober 2020 um 16.30 Uhr gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Kreistages Danny Eichelbaum.

Anlässlich der Ausstellung zum 30. Jahrestag sind Menschen in ganz Teltow-Fläming eingeladen, sich mit ihren eigenen Erfahrungen zum Leben im wiedervereinten Deutschland zu beteiligen.

Aufruf

Verfassen Sie bitte einen kurzen Text von höchsten 50 Worten und erläutern Sie, was Ihr Leben im vereinten Deutschland geprägt hat. Und so könnte Ihr Text starten: "In einem geeinten Deutschland zu leben, bedeutet mir ..." Legen Sie Ihrem Text bitte ein Bild von sich bei – aus der Zeit des geteilten Deutschlands oder neueren Datums, das für Sie eine besondere Aussagekraft zum Thema besitzt.

Schicken Sie bitte den Text (idealerweise mit Bild) bis zum 27. September 2020 per Post oder E-Mail an:

Partnerschaft für Demokratie Teltow-Fläming
Annette Braemer-Wittke
Am Nuthefließ 2
Raum A1.1.03
14943 Luckenwalde

E-Mail:

Als Dankeschön und zur Anerkennung Ihres Engagements sind Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung am 5. Oktober um 16.30 Uhr eingeladen. Kommen Sie vor Ort mit Landrätin Kornelia Wehlan und dem Kreistagsvorsitzenden Danny Eichelbaum ins Gespräch. Im Falle einer Einladung zur Ausstellungseröffnung wird von der teilnehmenden Person der Namen, der eingereichte Text, das Foto und ggf. der Wohnorts veröffentlicht. Dies schließt die Bekanntgabe auf der Webseite des Landkreises Teltow-Fläming mit ein. Übermitteln Sie dazu bitte in jedem Fall vorzugsweise eine E-Mail-Adresse oder Ihre postalische Adresse, unter der Sie erreichbar sind, damit Ihnen eine Einladung zugestellt werden kann.

Für Ihre Mitwirkung am Gelingen der Ausstellung im Kreishaus schon jetzt herzlichen Dank!

Weitere Informationen zu Nutzungsrechten und Datenschutz unter http://www.teltow-flaeming.de/de/aktuelles/2020/09/20200907-ausruf-30-jahre-dteinheit.php

Trockenheit macht Bäumen zu schaffen

(20.08.2020)

Die Trockenheit der vergangenen Wochen hat bereits zur Schädigung vieler Rangsdorfer Bäume geführt. Derzeit werden aus diesem Grund Baumpflegearbeiten am Platz der Deutschen Einheit, an der Puschkinstraße, in der Kienitzer Straße und an der Dorfstraße in Groß Machnow durchgeführt. Vertrocknete Äste müssen dabei in großen Mengen aus den Baumkronen entfernt werden. Infolge der großen Trockenheit sind erhebliche Schäden zu verzeichnen, teilweise sind die Bäume fast ganz abgestorben. Letzteres gilt auch für eigentlich „Wassernahe“-Standorte, wie im Bereich der Puschkinstraße.

 

Große Bäume begegnen der Trockenheit zum Teil, indem sie Äste abstoßen. Dies kann für Passant/innen zum Teil gefährlich werden. Deshalb ist derzeit bei einem Aufenthalt unter Bäumen besondere Achtsamkeit nötig. 

 

Wir bitten alle Rangsdorfer/innen, die ein Herz für die Bäume auch außerhalb des eigenen Grundstücks haben, diese in trockenen Perioden zu gießen. Gerade junge Bäume kämpfen ums Überleben. Der Bauhof kann leider nicht alle Bäume im Gemeindegebiet wässern. 

 

gez. Rocher

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Foto: © pixabay.com

Schrittweise Öffnung des Rangsdorfer Rathauses

(10.06.2020)

Seit dem 20. Mai 2020 gibt es keine neuen Fälle von Covid-19 im Landkreis Teltow-Fläming. Deshalb wird ab der kommenden Woche der nächste Schritt zur Öffnung des Rangsdorfer Rathauses vorgenommen.

 

Ab Dienstag, dem 16. Juni 2020, werden die Rangsdorfer Bibliothek und das Büro für Öffentlichkeitsarbeit und Tourismus ohne Terminvergabe für den allgemeinen Publikumsverkehr jeweils am Dienstag und Donnerstag geöffnet. Bis auf weiteres gelten dafür die folgenden Öffnungszeiten:

 

Dienstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr,

Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr.

 

Die Anzahl der Personen, die sich gleichzeitig in den Räumen der Bibliothek befinden, wird durch Körbe und Anweisungen der Mitarbeiterinnen begrenzt. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis.

 

Grundsätzlich werden alle Besucher/innen gebeten, einen Mundschutz zu tragen und die geltenden Abstandsregeln einzuhalten.

 

Für die übrigen Werktage sowie für alle anderen Bereiche der Gemeindeverwaltung sind weiterhin Termine mit den zuständigen Sachbearbeitern zu vereinbaren.

 

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Foto: © Gemeinde Rangsdorf - AL22

Corona-Krise: Wichtige Rufnummern und Formulare

(03.06.2020)

Wenn Sie Hilfe benötigen, wie das Erledigen von Einkäufen, können Sie sich im Rangsdorfer Rathaus unter

 

Tel. 033708/236-0 oder

per E-Mail

 

melden.

 

Hier können Sie zudem Termine in der Gemeindeverwaltung und in der Bibliothek vereinbaren, die derzeit für den allgemeinen Publikumsverkehr gesperrt sind.

 

 

 

 

Wichtige Formulare

 

Icon Adobe Reader Online-Formular Formular zur Notfallbetreuung in Schule, Kita & Hort

 

 

Wichtige Rufnummern

 

Corona-Hotline des Landkreises Icon Telefon 03371 608-6666
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: Icon Telefon 116 117
Bürgertelefon des Bundeswirtschaftsministeriums Icon Telefon 030 18 615 - 0
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen (bundesweit, anonym, kostenlos) Icon Telefon 0800 0 116 016
Frauen in Not (24 Stunden)

Icon Telefon

03371 63 32 91 o.

03378 51 29 39

Kinder- und Jugendnotruf (24 Stunden): Icon Telefon 0800 456 78 09
Weißer Ring: Icon Telefon 116 006
Nummer gegen Kummer: Icon Telefon 116 111
Sucht- und Drogen-Hotline: Icon Telefon 01805 313 031
Seniorentelefon: Icon Telefon 0800 47 08 090
Telefonseelsorge: Icon Telefon

0800 111 0 111 o.

0800 111 0 222

Muslimische Seelsorge: Icon Telefon 030 44 35 09 821

 

Übersicht Notrufnummern: [mehr]

 

 

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Foto: © pixabay.com

Zutritt zum Rathaus nur mit Termin möglich

(28.05.2020)

Persönliche Besuche im Rathaus sind, nach wie vor, nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung mit den zuständigen Sachbearbeitern möglich.

 

Diese Maßnahme dient zum Schutz der Besucher/innen sowie der Mitarbeiter/innen vor der Verbreitung des neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2, der Aufrechterhaltung der wichtigen Aufgaben der Verwaltung und zur Unterbrechung der Infektionswege.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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Foto: © Pixabay

Landschaftsschutzgebiet, Naturschutzgebiet, Flora-Fauna-Habitat und Special Protection Area

(28.05.2020)

In der Ortsbeiratssitzung in Groß Machnow wurde angeregt, die wesentlichen Bestimmungen und den Unterschied zwischen Landschaftsschutzgebiet (LSG), Naturschutzgebiet (NSG), Flora-Fauna-Habitat (FFH) und Europäischem Vogelschutzgebiet (Special Protection Area „SPA“) für die Allgemeinheit in Rangsdorf darzustellen. Hintergrund ist, dass die Einhaltung der Regelungen der verschiedenen Schutzgebiete, einfach aus Unkenntnis, vielen Einwohnern nicht möglich ist.

 

 

 

Rangsdorf liegt inmitten des Landschaftsschutzgebietes „Notte-Niederung“, hier ist i.d.R. nur die Ortslage von der Verordnung ausgenommen.

 

Weiterhin gibt es in der Gemeinde fünf Naturschutzgebiete:

  • das Naturschutzgebiet „Rangsdorfer See“,
  • das Naturschutzgebiet „Machnower See“,
  • das Naturschutzgebiet „Zülowgrabenniederung
  • das Naturschutzgebiet „Groß Machnower Weinberg
  • sowie einen kleinen Teil des Naturschutzgebietes „Ehemaliger Blankenfelder See“.

Der größte Teil des Naturschutzgebietes „Rangsdorfer See“ ist auch als Europäisches Vogelschutzgebiet „Nuthe-Nieplitz-Niederung“ (SPA) ausgewiesen.

Dazu kommen 5 kleinere Flora-Fauna-Habitat-Gebiete im Gemeindegebiet.

 

Allgemein werden die Gebiete wie folgt definiert:

 

Landschaftsschutzgebiet (LSG)

Landschaftsschutzgebiete sind Gebiete, in denen Natur und Landschaft ganz oder teilweise besonderen Schutzes bedürfen, weil die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts oder die Nutzbarkeit der Naturgüter zu erhalten oder wieder herzustellen ist, das Landschaftsbild vielfältig, eigenartig oder schön ist, oder das Gebiet für die Erholung wichtig ist. Die Naturschutzbehörde eines Landkreises als untere Landebehörde oder die obere Landesbehörde kann solche Gebiete durch Verordnung zu Landschaftsschutzgebieten erklären. Die Verordnungen untersagen bestimmte Handlungen innerhalb des Landschaftsschutzgebietes, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen, insbesondere das Landschaftsbild oder den Naturgenuss beeinträchtigen.

 

Naturschutzgebiet (NSG)

Naturschutzgebiete sind Bereiche, in denen die Natur aus landschaftsökologischen, wissenschaftlichen, zum Teil auch aus geschichtlichen, heimat- oder volkskundlichen Gründen geschützt ist. Naturschutzgebiete stellen (nach den Nationalparks) die strengste Schutzkategorie dar und bieten den intensivsten Schutz von Natur und Landschaft, den das Gesetz ermöglicht. In diesen Bereichen sind sämtliche Nutzungen und Eingriffe verboten, ausgenommen behördlich zugelassene Maßnahmen. Naturschutzgebiete bilden den Erholungsraum für die Natur und erst in zweiter Linie für den Menschen.

 

Fauna-Flora-Habitat (FFH-Gebiet)

FFH-Gebiete werden zum Schutz von Tieren (Fauna), Pflanzen (Flora) und Lebensraumtypen (Habitaten) nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie ausgewiesen. Sie sind ein Teil des Natura 2000-Netzwerkes. Hinter dem Begriff Natura 2000 verbirgt sich ein länderübergreifendes Netz von Schutzgebieten, welches innerhalb der Europäischen Union nach Maßgabe der sogenannten Fauna-Flora-Habitat (FFH) Richtlinie errichtet wird. In dieses Netz integriert sind auch die Vogelschutzgebiete. Das Netz von Schutzgebieten erstreckt sich über 18% der Landflächen und 6% des Seegebietes der Europäischen Union. Es ist damit das weltweit größte koordinierte Netzwerk von Schutzgebieten.

 

Special Protection Area (SPA-Flächen)

Die Vogelschutzrichtlinie der Europäischen Union dient der Erhaltung der wildlebenden, heimischen Vogelarten und der Regelung des Schutzes, der Bewirtschaftung und der Regulierung dieser Vögel, ihrer Eier und Lebensräume. Mit dieser Richtlinie haben sich die Mitgliedstaaten der EU zur Einschränkung und Kontrolle der Jagd ebenso wie zur Verwaltung von Vogelschutz-Gebieten als eine wesentliche Maßnahme zur Erhaltung, Wiederherstellung bzw. Neuschaffung der Lebensräume seltener oder bedrohter europäischer Vogelarten verpflichtet. Sie dient gemeinsam mit der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie im Wesentlichen der Umsetzung der Berner Konvention. Die beiden Schutzgebiete bilden das Netzwerk Natura 2000.

 

 

 

 

gez. Rocher

 

 

Foto zur Meldung: Landschaftsschutzgebiet, Naturschutzgebiet, Flora-Fauna-Habitat und Special Protection Area
Foto: © Landkreis Teltow-Fläming

Verbesserung der Verkehrsflüsse in Dahlewitz und Rangsdorf

(25.05.2020)

Mit dem Ortsvorsteher von Dahlewitz, Herrn Mattuschka, habe ich mich wegen der Verbesserung der Verkehrsflüsse aus Dahlewitz und Rangsdorf Richtung Autobahn getroffen.

 

Grund ist, dass es inzwischen sowohl am Kreisverkehr vor der B 96 in Dahlewitz als auch in der Kienitzer Straße Richtung B 96 in Rangsdorf regelmäßig inzwischen zum Rückstau kommt. Da sowohl das Gewerbegebiet in Dahlewitz ausgebaut werden soll als auch Rangsdorf weiter an Einwohnern wachsen wird, haben wir über verschiedene Lösungen diskutiert. Vorrangiges Ziel war es dabei, die mit Wohnungen in Dahlewitz und in Rangsdorf angebauten Straßen nicht zusätzlich mit Verkehr zu belasten.

 

Aus den Planungen der letzten Jahre war uns zudem bekannt, dass die Autobahnabfahrt niveaufrei umgebaut werden soll. Ein Hindernis dabei war, dass die Autobahnmeisterei unabhängig von der Autobahnzufahrt oder Autobahnabfahrt erreichbar sein soll. Deshalb wurde vor Jahren für die Autobahn eine Brücke über die B 96 für die Autobahnmeisterei geplant. Diese Planung haben wir nun aufgegriffen. Durch diese Brücke könnte eine zusätzliche, niveaufreie Zufahrt zur B 96, und dann zur Autobahn für das Gewerbegebiet Dahlewitz und auch für das Gewerbegebiet Rangsdorf (Ladestraße) entstehen. Auch ein zukünftiger S-Bahnhof für das Gewerbegebiet in Höhe von Rolls-Royce könnte über diese Straßenverbindung angebunden werden. Es wäre dazu keine Straße durch den Ort Dahlewitz nötig.

 

Die angedachten Straßen liegen fast alle in der Gemeinde Blankenfelde – Mahlow. Da von einer solchen Lösung aber neben dem Gewerbegebiet Dahlewitz auch die Autobahn, ein nötiger Ausbau der Autobahnmeisterei dann möglich wäre, und auch Rangsdorf profitieren würde,  müsste eine Finanzierung auch gemeinsam von allen Bevorteilten erfolgen.

 

Letztendlich geht es uns darum, einen Lösungsvorschlag in die Diskussion einzubringen. 

 

 

gez. Rocher

 

 

Lageplan

 

 

 

Foto zur Meldung: Verbesserung der Verkehrsflüsse in Dahlewitz und Rangsdorf
Foto: © GeoBasis-DE

Bürgermeister fordern klares Konzept für Öffnung von Schulen und Kindertagesbetreuung

(19.05.2020)

Der eingeschränkte Betrieb in Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung ist derzeit ein organisatorischer Balanceakt für Kommunen und Träger der Einrichtungen. lm Rahmen der erweiterten Notbetreuung in den Kindertagesstätten stoßen sowohl freie als auch kommunale Träger an ihre Grenzen. An vielen Stellen entstehen Zielkonflikte zwischen der Einhaltung des lnfektionsschutzgesetzes, dem Kindswohl und der Unterstützung der Familien. Deshalb hat nun die Kreisarbeitsgemeinschaft der Hauptverwaltungsbeamten im Landkreis Teltow-Fläming einen Brief an die Brandenburger Bildungsministerin Britta Ernst geschrieben.

 

In dem Schreiben fordern die Bürgermeister ein verlässliches Konzept zur vollständigen Wiederinbetriebnahme der Kindertagesbetreuungseinrichtungen und Schulen.

 

Sie bitten eindringlich:

 

1. ln enger Kooperation mit den Spitzenverbänden der öffentlichen und freien Träger einen verlässlichen Fahrplan zur Öffnung der Kindertagesbetreuungseinrichtungen und Schulen zu entwickeln.

2. Jeden weiteren Schritt und jede weitere Maßnahme zur Ausweitung der Notbetreuung, bis hin zum Einstieg in den Regelbetrieb, dringend mit den  Spitzenverbänden der öffentliche und freien Kitaträger abzustimmen.

3. Wir mahnen ein Umdenken bei dem Personaleinsatz in den Schulen an. Sofern wir bei der Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler unterstützen und helfen sollen, müssen wir als Träger auf Risikogruppen zurückgreifen. Gleichzeitig behält sich das Land weiterhin vor, diese nicht einzusetzen. Das ist keine vertrauensbildende Zusammenarbeit auf Augenhöhe!

4. Für die notwendige Rechtssicherheit erwarten wir ein Amtshilfeersuchen lhrerseits, dem wir nach Möglichkeit nachkommen, sofern der Personaleinsatz der Lehrerinnen und Lehrern dem unseres pädagogischen Personals entspricht.

 

gez. Rocher

Foto zur Meldung: Bürgermeister fordern klares Konzept für Öffnung von Schulen und Kindertagesbetreuung
Foto: © pixabay.com

Pflicht zum Mund-Nasenschutz

(27.04.2020)

Zur weiteren Eindämmung des Coronavirus gilt in Brandenburg seit heute im Öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel eine Pflicht zum Mund-Nasenschutz. Das hat die Landesregierung am vergangenen Freitag mit einer Änderung der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen.

 

Die Höchstzahl der Teilnehmenden bei genehmigten Versammlungen unter freiem Himmel wird ab 4. Mai von bisher 20 Personen auf bis zu 50 erhöht. Es ist jedoch für jeden Einzelfall eine Genehmigung der zuständigen Behörden erforderlich. Mit dieser Höchstzahl sind ab 4. Mai auch wieder Gottesdienste erlaubt. Festgelegt wurde auch, dass Friseurbetriebe ab 4. Mai wieder öffnen dürfen.

Foto zur Meldung: Pflicht zum Mund-Nasenschutz
Foto: © pixabay.com

Neuer Einsatzleitwagen für die Freiwillige Feuerwehr

(09.04.2020)

Seit Dienstag verfügt die Freiwillige Feuerwehr Rangsdorf über einen neuen Einsatzleitwagen ELW 1. Das Führungsfahrzeug dient den Führungskräften sowohl zur Einsatzleitung als auch zur Einsatzerkundung.

 

Über Größe und Ausstattung des Fahrzeugs hatten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mitentschieden. Vom Allradantrieb über eine umfangreiche Kommunikationsausstattung bis hin zu einem Stromerzeuger besitzt das Fahrzeug alle notwendigen Komponenten für die Leitung von Hilfs- und Rettungseinsätzen.

 

Damit die Führungskräfte vor Ort alle Abläufe organisieren können, stehen vielfältige Hilfsmittel zur Verfügung. Ein All-in-one-PC, Funktechnik und eine Internetverbindung ermöglichen die reibungslose Kommunikation. Auch eine Sondersignalanlage ist mit an Bord. Selbst für Lagebesprechungen eignet sich der Einsatzleitwagen.

 

Teile der feuerwehrtechnischen Beladung wurden aus dem Vorgängerfahrzeug übernommen. Dadurch konnten die Gesamtausgaben für die Anschaffung des ELW 1 auf weniger als 100.000 Euro minimiert werden.

 

Das alte, bisher als Einsatzleitwagen genutzte Fahrzeug, ist inzwischen stark reparaturbedürftig und wird deshalb außer Dienst gestellt.

 

 

gez. Rocher

Foto zur Meldung: Neuer Einsatzleitwagen für die Freiwillige Feuerwehr
Foto: © Gemeinde Rangsdorf - OA10

Mitteilung des Bürgermeisters der Gemeinde Rangsdorf – Schließzeiten 2020

(23.05.2019)

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Rangsdorf hat am 16.04.2019 folgende Schließzeiten für 2020 beschlossen:

 

„Spatzennest“

„Gartenhäuschen“

„Räuberhöhle“

„Purzelbaum“

22.05.2020

22.05.2020

22.05.2020

22.05.2020

keine Sommerschließzeit

20.07.2020 bis 31.07.2020

20.07.2020 bis 31.07.2020

20.07.2020 bis 31.07.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

24.12.2020 bis 31.12.2020

24.12.2020 bis 31.12.2020

24.12.2020 bis 31.12.2020

24.12.2020 bis 31.12.2020

3 Fortbildungstage vom 18.05.2020 bis 20.05.2020

2 variable Fortbildungstage

2 variable Fortbildungstage

3 variable Fortbildungstage

 

Der 01.01.2021 fällt auf einen Freitag. Da dieser Tag ein gesetzlicher Feiertag ist, beginnt die Betreuung der Kinder in den Kindertagesstätten am 04.01.2021 (Montag). 

 

Soweit die Termine für die Fortbildungstage nicht schon benannt wurden, werden sie rechtzeitig bei Bekanntwerden in den Einrichtungen kommuniziert.

 

Für die Kita „Spatzennest“ gilt zudem:

 

Die Personensorgeberechtigten werden aufgefordert, bis zum 01.11.2019 mitzuteilen, wann ihre Kinder 10 zusammenhängende Tage von April bis Oktober 2020 die Kita nicht besuchen. Für die Kinder, die das bedarfsgerechte Ferienangebot nutzen, soll einmal im Jahr ein zusammenhängender Urlaub von zwei Wochen gewährleistet werden.

 

In der Zeit der Offenhaltung der Kita „Spatzennest“ vom 20.07. – 31.07.2020 finden keine Eingewöhnungen statt.

 

gez.

Rocher

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Mitteilung des Bürgermeisters der Gemeinde Rangsdorf – Schließzeiten 2020
Foto: © Foto: Bürgermeister Klaus Rocher