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Ortsteil Groß Machnow

© Foto: N. Lamprecht – Mehrzweckhalle im Ortsteil Groß Machnow

© Foto: N. Lamprecht – Grundschule Groß Machnow

© Foto: N. Lamprecht – 

Impressionen aus dem Ortsteil Groß Machnow



Der Ort Groß Machnow, 1375 erstmals urkundlich erwähnt, ist ein Ortsteil der Gemeinde Rangsdorf. Auf vorwiegend landwirtschaftlich genutzten 1600 ha leben hier circa 1300 Einwohner.

 

Groß Machnow verfügt über eine hervorragende Infrastruktur. Durch seine Nähe zur A10 und direkter Lage an der B96 sowie umsichtiger Planungen haben sich hier im Laufe der vergangenen 20 Jahre  ca. 100 kleine und große Gewerbebetriebe angesiedelt. Dadurch sind vor Ort sehr viele Arbeitsplätze entstanden. Das Südring Center Rangsdorf sorgt für eine umfassende Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs, die Firma Bär & Ollenroth beschäftigt mehr als 100 Arbeitnehmer und ist zudem einer der größten Steuerzahler vor Ort, außerdem sind viele Handwerker vor Ort tätig.

 

Auch für junge Familien ist unser Dorf sehr  attraktiv. Angefangen von Kindergarten und Tagespflege über Grundschule, Hort und Jugendclub sowie eine Bibliothek und eine Mehrzweckhalle ist hier für die Kinder und Jugendlichen gesorgt. Die vielen ortsansässigen Vereine locken viele interessierte Kinder in eine sinnvolle Freizeitgestaltung. 

 

Weitere Informationen über den Ortsteil Groß Machnow finden Sie unter:

 

www.grossmachnow.de

 


Aktuelle Meldungen

Zutritt zum Rathaus nur mit Termin möglich

(28.05.2020)

Persönliche Besuche im Rathaus sind, nach wie vor, nur nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung mit den zuständigen Sachbearbeitern möglich.

 

Diese Maßnahme dient zum Schutz der Besucher/innen sowie der Mitarbeiter/innen vor der Verbreitung des neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2, der Aufrechterhaltung der wichtigen Aufgaben der Verwaltung und zur Unterbrechung der Infektionswege.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Foto zur Meldung: Zutritt zum Rathaus nur mit Termin möglich
Foto: © Pixabay

Landschaftsschutzgebiet, Naturschutzgebiet, Flora-Fauna-Habitat und Special Protection Area

(28.05.2020)

In der Ortsbeiratssitzung in Groß Machnow wurde angeregt, die wesentlichen Bestimmungen und den Unterschied zwischen Landschaftsschutzgebiet (LSG), Naturschutzgebiet (NSG), Flora-Fauna-Habitat (FFH) und Europäischem Vogelschutzgebiet (Special Protection Area „SPA“) für die Allgemeinheit in Rangsdorf darzustellen. Hintergrund ist, dass die Einhaltung der Regelungen der verschiedenen Schutzgebiete, einfach aus Unkenntnis, vielen Einwohnern nicht möglich ist.

 

 

 

Rangsdorf liegt inmitten des Landschaftsschutzgebietes „Notte-Niederung“, hier ist i.d.R. nur die Ortslage von der Verordnung ausgenommen.

 

Weiterhin gibt es in der Gemeinde fünf Naturschutzgebiete:

  • das Naturschutzgebiet „Rangsdorfer See“,
  • das Naturschutzgebiet „Machnower See“,
  • das Naturschutzgebiet „Zülowgrabenniederung
  • das Naturschutzgebiet „Groß Machnower Weinberg
  • sowie einen kleinen Teil des Naturschutzgebietes „Ehemaliger Blankenfelder See“.

Der größte Teil des Naturschutzgebietes „Rangsdorfer See“ ist auch als Europäisches Vogelschutzgebiet „Nuthe-Nieplitz-Niederung“ (SPA) ausgewiesen.

Dazu kommen 5 kleinere Flora-Fauna-Habitat-Gebiete im Gemeindegebiet.

 

Allgemein werden die Gebiete wie folgt definiert:

 

Landschaftsschutzgebiet (LSG)

Landschaftsschutzgebiete sind Gebiete, in denen Natur und Landschaft ganz oder teilweise besonderen Schutzes bedürfen, weil die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts oder die Nutzbarkeit der Naturgüter zu erhalten oder wieder herzustellen ist, das Landschaftsbild vielfältig, eigenartig oder schön ist, oder das Gebiet für die Erholung wichtig ist. Die Naturschutzbehörde eines Landkreises als untere Landebehörde oder die obere Landesbehörde kann solche Gebiete durch Verordnung zu Landschaftsschutzgebieten erklären. Die Verordnungen untersagen bestimmte Handlungen innerhalb des Landschaftsschutzgebietes, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen, insbesondere das Landschaftsbild oder den Naturgenuss beeinträchtigen.

 

Naturschutzgebiet (NSG)

Naturschutzgebiete sind Bereiche, in denen die Natur aus landschaftsökologischen, wissenschaftlichen, zum Teil auch aus geschichtlichen, heimat- oder volkskundlichen Gründen geschützt ist. Naturschutzgebiete stellen (nach den Nationalparks) die strengste Schutzkategorie dar und bieten den intensivsten Schutz von Natur und Landschaft, den das Gesetz ermöglicht. In diesen Bereichen sind sämtliche Nutzungen und Eingriffe verboten, ausgenommen behördlich zugelassene Maßnahmen. Naturschutzgebiete bilden den Erholungsraum für die Natur und erst in zweiter Linie für den Menschen.

 

Fauna-Flora-Habitat (FFH-Gebiet)

FFH-Gebiete werden zum Schutz von Tieren (Fauna), Pflanzen (Flora) und Lebensraumtypen (Habitaten) nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie ausgewiesen. Sie sind ein Teil des Natura 2000-Netzwerkes. Hinter dem Begriff Natura 2000 verbirgt sich ein länderübergreifendes Netz von Schutzgebieten, welches innerhalb der Europäischen Union nach Maßgabe der sogenannten Fauna-Flora-Habitat (FFH) Richtlinie errichtet wird. In dieses Netz integriert sind auch die Vogelschutzgebiete. Das Netz von Schutzgebieten erstreckt sich über 18% der Landflächen und 6% des Seegebietes der Europäischen Union. Es ist damit das weltweit größte koordinierte Netzwerk von Schutzgebieten.

 

Special Protection Area (SPA-Flächen)

Die Vogelschutzrichtlinie der Europäischen Union dient der Erhaltung der wildlebenden, heimischen Vogelarten und der Regelung des Schutzes, der Bewirtschaftung und der Regulierung dieser Vögel, ihrer Eier und Lebensräume. Mit dieser Richtlinie haben sich die Mitgliedstaaten der EU zur Einschränkung und Kontrolle der Jagd ebenso wie zur Verwaltung von Vogelschutz-Gebieten als eine wesentliche Maßnahme zur Erhaltung, Wiederherstellung bzw. Neuschaffung der Lebensräume seltener oder bedrohter europäischer Vogelarten verpflichtet. Sie dient gemeinsam mit der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie im Wesentlichen der Umsetzung der Berner Konvention. Die beiden Schutzgebiete bilden das Netzwerk Natura 2000.

 

 

 

 

gez. Rocher

 

 

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Foto: © Landkreis Teltow-Fläming

Eingeschränkter Regelbetrieb in Kindertagesstätten

(27.05.2020)

Obwohl derzeit das COVID Infektionsgeschehen deutlich zurückgeht, sind die Kommunen verpflichtet, die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg einzuhalten. Darin ist festgelegt, dass nunmehr ein eingeschränkter Regelbetrieb in den Kindertagesstätten stattfindet. In Ergänzung zur Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg hat der Landkreis Teltow-Fläming eine Allgemeinverfügung erlassen. Diese wiederum kündigt an, den Betreuungsanspruch der Eltern für ihre Kinder nach Möglichkeit auszuweiten bzw. in voller Höhe zu gewährleisten.

 

Die Eindämmungsverordnung zusammen mit der Allgemeinverfügung kann in der Form nicht umgesetzt werden. Praktisch ist nur entweder das eine oder das andere machbar. Maßgabe des Landes ist, prioritär die Kinder zu berücksichtigen, die bisher bereits an der eingeschränkten Regelbetreuung teilgenommen haben und Vorschulkinder. Weiterhin sind gemäß den Vorgaben Gruppengrößen einzuhalten, die es erlauben, Toiletten, Spielflächen und Außenspielflächen getrennt nach Gruppen zu nutzen. Empfehlungen für die Gruppengroßen sind: 6 Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren, 10 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren und 15 Grundschüler. Stehen Personal und/oder Räumlichkeiten nicht im erforderlichen Umfang zur Verfügung, kann der Betrieb der Einrichtung insbesondere durch Verringerung der Betreuungszeiten vorübergehend eingeschränkt werden. Vor der Pandemie wurden aber in den Räumen in der Regel jeweils 12 Kinder betreut und von jeweils 2 Gruppen zusammen ein Sanitärbereich genutzt. 

 

Die Gemeinde Rangsdorf muss sich an diese Vorgaben halten, ist aber bemüht, weiter nach Möglichkeiten zu suchen, um allen Eltern die Chance auf Betreuungszeiten einzuräumen. Dafür werden die Gemeinde und die freien  Träger Sondergenehmigungen beim Landkreis Teltow-Fläming beantragen müssen. Alternativ müsste aus Gründen der eingeschränkten Kapazität durch die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg Kindern die Betreuung verweigert werden.

 

Trotz aller Widrigkeiten müssen nach der geltenden Kitasatzung der Gemeinde Rangsdorf Kitagebühren für alle notbetreuten Kinder erhoben werden, unabhängig vom tatsächlichen Betreuungsumfang. Hintergrund ist, dass nach dem Kitagesetz Personensorgeberechtigte Elternbeiträge zu entrichten haben und diese Beitragspflicht nicht während der Schließzeiten oder einem Ausschluss von der Betreuung entfällt.

 

Das Land Brandenburg arbeitet derzeit noch an einer entsprechenden Lösung, um die Eltern zu entlasten, deren Kinder im eingeschränkten Regelbetrieb stunden- oder tageweise betreut werden und die dennoch die Gebühren gemäß dem festgestellten Betreuungsbedarf zahlen müssen. Sollten die Kommunen finanziell entlastet werden, kann möglicherweise auf die Erhebung der Beiträge verzichtet werden. Bis diese Landesförderung für die Kommunen beschlossen ist, die die für die Gemeinden entstehenden Kosten für den Betrieb der Kitas auffängt, ist die Gemeinde Rangsdorf gesetzlich verpflichtet, Beiträge für Kinder im eingeschränkten Regelbetrieb gemäß Betreuungsvertrag zu erheben.

 

Ich bitte um Ihr Verständnis und Ihre Geduld!

 

gez. Rocher

 

 

Foto zur Meldung: Eingeschränkter Regelbetrieb in Kindertagesstätten
Foto: Eingeschränkter Regelbetrieb in Kindertagesstätten

Verbesserung der Verkehrsflüsse in Dahlewitz und Rangsdorf

(25.05.2020)

Mit dem Ortsvorsteher von Dahlewitz, Herrn Mattuschka, habe ich mich wegen der Verbesserung der Verkehrsflüsse aus Dahlewitz und Rangsdorf Richtung Autobahn getroffen.

 

Grund ist, dass es inzwischen sowohl am Kreisverkehr vor der B 96 in Dahlewitz als auch in der Kienitzer Straße Richtung B 96 in Rangsdorf regelmäßig inzwischen zum Rückstau kommt. Da sowohl das Gewerbegebiet in Dahlewitz ausgebaut werden soll als auch Rangsdorf weiter an Einwohnern wachsen wird, haben wir über verschiedene Lösungen diskutiert. Vorrangiges Ziel war es dabei, die mit Wohnungen in Dahlewitz und in Rangsdorf angebauten Straßen nicht zusätzlich mit Verkehr zu belasten.

 

Aus den Planungen der letzten Jahre war uns zudem bekannt, dass die Autobahnabfahrt niveaufrei umgebaut werden soll. Ein Hindernis dabei war, dass die Autobahnmeisterei unabhängig von der Autobahnzufahrt oder Autobahnabfahrt erreichbar sein soll. Deshalb wurde vor Jahren für die Autobahn eine Brücke über die B 96 für die Autobahnmeisterei geplant. Diese Planung haben wir nun aufgegriffen. Durch diese Brücke könnte eine zusätzliche, niveaufreie Zufahrt zur B 96, und dann zur Autobahn für das Gewerbegebiet Dahlewitz und auch für das Gewerbegebiet Rangsdorf (Ladestraße) entstehen. Auch ein zukünftiger S-Bahnhof für das Gewerbegebiet in Höhe von Rolls-Royce könnte über diese Straßenverbindung angebunden werden. Es wäre dazu keine Straße durch den Ort Dahlewitz nötig.

 

Die angedachten Straßen liegen fast alle in der Gemeinde Blankenfelde – Mahlow. Da von einer solchen Lösung aber neben dem Gewerbegebiet Dahlewitz auch die Autobahn, ein nötiger Ausbau der Autobahnmeisterei dann möglich wäre, und auch Rangsdorf profitieren würde,  müsste eine Finanzierung auch gemeinsam von allen Bevorteilten erfolgen.

 

Letztendlich geht es uns darum, einen Lösungsvorschlag in die Diskussion einzubringen. 

 

 

gez. Rocher

 

 

Lageplan

 

 

 

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Foto: © GeoBasis-DE

Neue Koordinierungsstelle "Barrierefrei"

(25.05.2020)

Die Behinderten- und Seniorenbeauftragte des Landkreises Teltow-Fläming Antje Bauroth informiert:

 

Nicht nur in Zeiten von Corona schafft das alltägliche Leben immer wieder neue Herausforderungen. Insbesondere, wenn sich der Alltag durch eine Erkrankung, durch Pflegebedürftigkeit oder eine Behinderung stark verändert, sind Betroffene und deren Angehörige gezwungen, ihren Alltag neu zu überdenken. Dann gilt es umzuorganisieren und das eigene Leben und das der Angehörigen gemeinsam an die neuen Bedürfnisse anzupassen. Dies kostet oftmals viel Kraft und Nerven.

 

Welche Möglichkeiten des Umbaus habe ich? Welche Handwerker sind ausgebildet, mich beim Thema barrierefreies Umbauen zu begleiten? Wie kann ich die Kosten für den Umbau finanzieren? Wo kann ich mir z. B. den Umbau von Wanne zu Dusche praktisch anschauen?

 

Diese und noch einige Fragen mehr stellen sich Betroffene immer wieder. Und um diese Fragen zu beantworten, aber auch den Akteuren vor Ort zur Seite zu stehen, will die Koordinierungsstelle „Barrierefrei“ Hilfe anbieten. Schwerpunkt ist die Vernetzung und die Vermittlung von  neutralen und kompetenten Informationen rund um das Thema „Barrierefreies Bauen“.

 

Ein wichtiges Anliegen ist der Aufbau eines Netzwerkes, um den Austausch der Akteure zu ihren Angeboten, den Bedarfen der Bevölkerung und dem vorhandenen Wissen herzustellen. Somit wird die Arbeit der Koordinierungsstelle nachhaltig und bietet Hilfe zur Selbsthilfe.

 

Konkrete Ziele:

  • Wissensaustausch und Vernetzung der Akteure im Bereich Barrierefreies (Um-)Bauen
  • Erstellung einer Übersicht über die vorhandenen Angebote und Ansprechpartner
  • regelmäßige Schulungen der Akteure vor Ort, um ein gemeinsames Niveau der Beratungsangebote zu schaffen
  • Angebot an Schulungen für Angehörige und Betroffene

 

Zusammenarbeit

Die Koordinierungsstelle arbeitet bereits jetzt mit Akteuren im Bereich Barrierefreies Bauen zusammen. Es erfolgt ein regelmäßiger Austausch mit dem Netzwerk Gesundheitsdienstleister der Kreishandwerkerschaft, der Behinderten- und Seniorenbeauftragten des Landkreises, der AG Barrierefreiheit Jüterbog und dem Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Luckenwalde.

 

Die Koordinierungsstelle wird aus der Gewinnausschüttung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse 2020 finanziert.

 

Erreichbarkeit

Koordinierungsstelle "Barrierefrei"

Telefon: (03372) 420749

E-Mail:

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Foto: © pixabay.com

Erhebung von Gebühren für Kita- und Hortkinder

(20.05.2020)

Die seitens des Bildungsministeriums des Landes Brandenburg angekündigten Schritte zur weiteren Öffnung des Betriebs in der Kindertagesbetreuung hat bei den Eltern große Hoffnung auf Erleichterung geweckt. Für viele Eltern ist der derzeitige Zustand nicht mehr tragbar. Einerseits soll die Wirtschaft wieder in Gang kommen, anderseits wird den Eltern nicht die Möglichkeit gegeben, ihre Kinder betreuen zu lassen.

 

Eine Erweiterung der Betreuungsmöglichkeiten soll schrittweise erfolgen. Dabei sollen die in Brandenburg geltenden Hygienestandards eingehalten werden. Diese schreiben neben der Begrenzung der Kinderzahl pro Gruppe auch die räumlichen Gegebenheiten vor.

 

So heißt es unter anderem in der Ergänzung zu dem Hygieneplan gemäß § 36 i. V. m. § 33 Infektionsschutzgesetz unter der Überschrift Infektions- und Arbeitsschutz in Kindertageseinrichtungen in Brandenburg im Zusammenhang mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2/COVID-19:

 

„Die Einrichtungsleitung ist verpflichtet, dafür zu sorgen, dass Kinder aus einem Hausstand mit Krankheitssymptomen von COVID -19 zurückgewiesen werden.“

 

Nach diesem Zitat wäre die Folge, dass die Kita-Leiter*innen täglich die Krankheitssymptome der Angehörigen, welche mit den Kindern in einem Haushalt leben, prüfen müssen. Solche und ähnliche Regelungen durch das Land Brandenburg sind realitätsfern und nicht umsetzbar.

 

Um hier, soweit es möglich ist, für eine praktisch umsetzbare Lösung zu sorgen, wird der Landkreis von dem in der Landesregelung § 13 Abs. 10 der Eindämmungsverordnung eingeräumten Recht Gebrauch machen und eigene zusätzliche Regelungen treffen. Über die Regelungen des Landkreises werden wir zeitnah informieren.

 

Für Kinder, denen ein Notbetreuungsanspruch gewährt wurde, fallen Gebühren gemäß der geltenden Kitasatzung der Gemeinde Rangsdorf an. Die Gemeinde Rangsdorf kann nicht auf die Erhebung der Beiträge verzichten. Gemäß § 17 KitaG haben Personensorgeberechtigte Elternbeiträge und Essengeld zu entrichten.

 

Die Kitasatzung findet nunmehr auch Anwendung für die Kinder, die derzeit statt in der Schule im Hort notbetreut werden müssen. Sollte es bis hierhin keinen Betreuungsvertrag gegeben haben, so ist dieser jetzt abzuschließen. Aus diesem Vertrag ergibt sich je nach Betreuungsumfang eine Beitragspflicht. Sofern es keine Zusage der Erstattung der fälligen Beiträge durch das Land Brandenburg oder von Dritten an die Gemeinde/den Träger gibt, bleibt diese Beitragspflicht bestehen. Die Gemeinde Rangsdorf hat keine rechtliche Grundlage, auf diese Zahlungen zu verzichten, erst recht jetzt nicht, während der geltenden Haushaltssperre.

 

 

gez. Rocher

 

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Foto: (c) pixabay.com

Untersuchungen des Rangsdorfer und des Machnower Sees beauftragt

(20.05.2020)

Ende November 2019 wurde der Gemeinde Rangsdorf eine Zuwendung des Landes Brandenburg bewilligt, um den Rangsdorfer und den Machnower See zu untersuchen. Die Aufträge dafür wurden nun unterzeichnet, so dass zeitnah mit den Forschungsarbeiten begonnen werden kann.

 

Auf Basis der Untersuchungsergebnisse sollen konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, die der Sanierung beider Seen dienen. Die Investitionsbank des Landes Brandenburg fördert die Untersuchungen mit 99.000 Euro für den Rangsdorfer See und mit rund 95.000 Euro für den Machnower See.

 

Belastungsursachen im jeweiligen Einzugsgebiet und deren Anteil am Nährstoffeintrag in die Seen werden dabei unter anderem erforscht, um Sanierungsmaßnahmen zur Verbesserung des ökologischen und chemischen Zustandes der Seen abzuleiten.

 

Die Ergebnisse der Untersuchungen sind eine notwendige Voraussetzung, um für die Sanierung der Seen die notwendigen Fördermittel zu erhalten.

 

gez. Rocher

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Foto: © Gemeinde Rangsdorf - AL22

Bienen-Monitoring im Land Brandenburg

(20.05.2020)

Das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Denkmalschutz des Landkreises Teltow-Fläming informiert:

 

Das Land Brandenburg führt auch im Jahr 2020 wieder ein Monitoring durch, um rechtzeitig die Amerikanische Faulbrut erkennen und bekämpfen zu können. Aus diesem Grund sind alle Imker/innen im Landkreis Teltow-Fläming aufgerufen, Honig zur bakteriologischen Untersuchung im Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Denkmalschutz in Luckenwalde abzugeben. Benötigt werden nach der zweiten Schleuderung (etwa erste Junihälfte) 50 Gramm Honig der ersten ein bis zehn Bienenvölker bzw. von allen weiteren zehn Völkern zusätzlich 50 Gramm Honig.

 

Steht kein Honig zur Verfügung, kann auch eine Futterkranzprobe (mindestens 20 Gramm, das entspricht ca. zwei Esslöffeln) abgegeben werden.

 

Wie jedes Jahr bietet das Amt auch 2020 die Abholung der Proben nach vorheriger Absprache an. Dazu bitte das Amt telefonisch unter 03371 608 2215 bzw. via E-Mail kontaktieren. Die Untersuchung ist kostenlos.

Meldepflicht beachten

 

In diesem Zusammenhang weist das Amt darauf hin, dass die Haltung von Bienen beim Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Denkmalschutz anzumelden ist. Dazu sind alle Personen, die Bienen halten, verpflichtet.

 

Für die Frühtrachtwanderung des Jahres 2021 können bereits ab 1. August dieses Jahres bakteriologische Untersuchungen erfolgen. Terminabsprachen können auch unter den oben angegebenen Kontaktmöglichkeiten getroffen werden.

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Straßenbeleuchtung geprüft

(20.05.2020)

Westlich der Bahnlinie wurden mittlerweile sämtliche Straßenbeleuchtungsanlagen in den vergangenen Monaten nach der DIN VDE geprüft. Die nächste Prüfung steht nun 2023 erst an.

 

Bei einer der letzten Prüfungen wurde ein Kabelfehler gefunden, der nun behoben werden muss. Vorerst wurde deshalb die Beleuchtung im Rangsdorfer Ring, in der Puschkinstraße (zwischen Bansiner Allee und Stralsunder Allee) und in der Binzer Allee ausgeschaltet.  

 

Nun erfolgt die Reparatur und Prüfung im Bereich um die Ostgotenallee.

 

gez. Rocher

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Foto: © Gemeinde Rangsdorf - AL22

Bürgermeister fordern klares Konzept für Öffnung von Schulen und Kindertagesbetreuung

(19.05.2020)

Der eingeschränkte Betrieb in Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung ist derzeit ein organisatorischer Balanceakt für Kommunen und Träger der Einrichtungen. lm Rahmen der erweiterten Notbetreuung in den Kindertagesstätten stoßen sowohl freie als auch kommunale Träger an ihre Grenzen. An vielen Stellen entstehen Zielkonflikte zwischen der Einhaltung des lnfektionsschutzgesetzes, dem Kindswohl und der Unterstützung der Familien. Deshalb hat nun die Kreisarbeitsgemeinschaft der Hauptverwaltungsbeamten im Landkreis Teltow-Fläming einen Brief an die Brandenburger Bildungsministerin Britta Ernst geschrieben.

 

In dem Schreiben fordern die Bürgermeister ein verlässliches Konzept zur vollständigen Wiederinbetriebnahme der Kindertagesbetreuungseinrichtungen und Schulen.

 

Sie bitten eindringlich:

 

1. ln enger Kooperation mit den Spitzenverbänden der öffentlichen und freien Träger einen verlässlichen Fahrplan zur Öffnung der Kindertagesbetreuungseinrichtungen und Schulen zu entwickeln.

2. Jeden weiteren Schritt und jede weitere Maßnahme zur Ausweitung der Notbetreuung, bis hin zum Einstieg in den Regelbetrieb, dringend mit den  Spitzenverbänden der öffentliche und freien Kitaträger abzustimmen.

3. Wir mahnen ein Umdenken bei dem Personaleinsatz in den Schulen an. Sofern wir bei der Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler unterstützen und helfen sollen, müssen wir als Träger auf Risikogruppen zurückgreifen. Gleichzeitig behält sich das Land weiterhin vor, diese nicht einzusetzen. Das ist keine vertrauensbildende Zusammenarbeit auf Augenhöhe!

4. Für die notwendige Rechtssicherheit erwarten wir ein Amtshilfeersuchen lhrerseits, dem wir nach Möglichkeit nachkommen, sofern der Personaleinsatz der Lehrerinnen und Lehrern dem unseres pädagogischen Personals entspricht.

 

gez. Rocher

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Information zur Erhebung von Anliegerbeiträgen

(19.05.2020)

Für die Herstellung folgender Straßen werden voraussichtlich im 2. Halbjahr dieses Jahres die Erschließungsbeiträge festgesetzt:

 

  • Reihersteg zwischen Bergstraße und Akazienweg / Wiesengrund (Vorausleistungen)

 

  • Stauffenbergallee im B-Plan-Gebiet RA 9-5 Puschkinstraße-Süd, 1. Bauabschnitt zwischen westlicher Grenze des B-Plan-Gebietes bis zur Einmündung Puschkinstraße (Restleistungen)

 

  • Puschkinstraße / Teilstück Stauffenbergallee im B-Plan-Gebiet RA 9-5 Puschkin-straße-Süd, 2. Bauabschnitt zwischen Bansiner Allee und östlicher Grenze des B-Plan-Gebietes (Vorausleistungen, 2. Rate)

 

 

Die Erschließungsbeiträge werden jeweils einen Monat nach der Bekanntgabe der Bescheide zur Zahlung fällig.

 

Vorsorglich wird bereits an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass das Gesetz zur Abschaffung der Beiträge für den Ausbau kommunaler Straßen vom 19.06.2019 (GVBl. I Nr. 36) nur für die Erhebung von Straßenbaubeiträgen nach dem Kommunalabgabengesetz des Landes Brandenburg (KAG) maßgeblich ist.

 

Für die oben bezeichneten Maßnahmen sind dagegen Erschließungsbeiträge nach den Regelungen der §§ 127 ff. des Baugesetzbuches (BauGB) festzusetzen. Das o. g. Gesetz vom 19.06.2019 kann daher hierfür nicht zur Anwendung kommen.

 

gez. Rocher

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Foto: © Gemeinde Rangsdorf - AL22

Corona-Krise: Wichtige Rufnummern und Formulare

(15.05.2020)

Wenn Sie Hilfe benötigen, wie das Erledigen von Einkäufen, können Sie sich im Rangsdorfer Rathaus unter

 

Tel. 033708/236-0 oder

per E-Mail

 

melden.

 

Hier können Sie zudem Termine in der Gemeindeverwaltung und in der Bibliothek vereinbaren, die derzeit für den allgemeinen Publikumsverkehr gesperrt sind.

 

 

 

 

Wichtige Formulare

 

Icon Adobe Reader Online-Formular Formular zur Notfallbetreuung in Schule, Kita & Hort

 

 

Wichtige Rufnummern

 

Corona-Hotline des Landkreises Icon Telefon 03371 608-6666
Ärztlicher Bereitschaftsdienst: Icon Telefon 116 117
Bürgertelefon des Bundeswirtschaftsministeriums Icon Telefon 030 18 615 - 0
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen (bundesweit, anonym, kostenlos) Icon Telefon 0800 0 116 016
Frauen in Not (24 Stunden)

Icon Telefon

03371 63 32 91 o.

03378 51 29 39

Kinder- und Jugendnotruf (24 Stunden): Icon Telefon 0800 456 78 09
Weißer Ring: Icon Telefon 116 006
Nummer gegen Kummer: Icon Telefon 116 111
Sucht- und Drogen-Hotline: Icon Telefon 01805 313 031
Seniorentelefon: Icon Telefon 0800 47 08 090
Telefonseelsorge: Icon Telefon

0800 111 0 111 o.

0800 111 0 222

Muslimische Seelsorge: Icon Telefon 030 44 35 09 821

 

Übersicht Notrufnummern: [mehr]

 

 

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Foto: © pixabay.com

Aktuelle Corona-Beschränkungen in Brandenburg

(15.05.2020)

In Brandenburg werden die Corona-Beschränkungen weiter schrittweise gelockert. Wir informieren über die neue Verordnung zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2.

 

Grundsätzlich gilt weiter:

 

Allgemeines Abstandsgebot:
Alle sind angehalten, die physischen und sozialen Kontakte außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands weiter auf ein Minimum reduziert zu halten. Zwischen Personen ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten; das gilt nicht für Ehe- oder Lebenspartner oder Angehörige des eigenen Haushalts sowie für Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht.

 

Allgemeine Regeln zum Aufenthalt im öffentlichen Raum:


Öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen sowie Versammlungen und sonstige Ansammlungen sind weiter untersagt. Für Versammlungen unter freiem Himmel mit bis zu 50 Teilnehmenden, zum Beispiel Demonstrationen, kann im Einzelfall ein Antrag gestellt werden.

 

Das Betreten öffentlicher Orte ist nur alleine, im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts und mit Personen eines weiteren Haushalts gestattet, wenn die Abstands- und Hygieneregeln dabei eingehalten werden. Man darf wieder öffentliche Wege, Straßen, Plätze und Parks auch ohne „triftigen Grund“ betreten.

 

Diese Lockerung gilt auch für Zusammenkünfte im privaten oder familiären Bereich: auch hier können sich jetzt Personen des eigenen sowie eines weiteren Haushalts treffen. Die Abstands- und Hygieneregeln müssen eingehalten werden. Große Familientreffen und Feiern mit Gästen aus mehr als zwei Haushalten sind aber weiter untersagt.

 

Für alle Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Verkaufsstellen des Einzelhandels sowie für Fahrgäste im öffentlichen Personennahverkehr Pflicht.

 

Erleichterungen gibt es bei der nachbarschaftlich organisierten Kinderbeaufsichtigung bei begleiteten Außenaktivitäten mit Kindern bis zum vollendeten 14. Lebensjahr. Eine Person kann auch wieder die Kinder von anderen beaufsichtigen.

 

Öffentliche Spielplätze sind wieder geöffnet für Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr, wenn die Eltern oder eine andere volljährige Person diese beaufsichtigen und die Einhaltung des Abstandsgebots und der Hygieneregeln sicherstellen.

 

Erlaubt sind mit jeweils bis zu fünf Schülerinnen und/oder Schülern private Nachhilfe, Instrumentalunterricht an Musikschulen oder durch selbständige Musikpädagog*innen.

 

Neben dem bisher bereits erlaubten theoretischen Unterricht ist jetzt auch wieder die praktische Ausbildung in Fahrschulen, Flugschulen und ähnlichen Einrichtungen mit jeweils bis zu fünf Schülerinnen und/oder Schülern möglich.

 

Angebote der allgemeinen, politischen und kulturellen Weiterbildung sind wieder zugelassen, mit maximal 5 Teilnehmenden.

 

Alle Geschäfte des Einzelhandels dürfen unter strikter Beachtung der erforderlichen Hygienestandards, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen und Menschenansammlungen auf engem Raum wieder öffnen.

 

Autokinos dürfen für den Publikumsverkehr öffnen. Geschlossen bleiben weiterhin Kinos, Theater- und Konzerthäuser.

 

Körpernahe Dienstleistungen wie zum Beispiel Fußpflege, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Tattoo- und Sonnenstudios oder Massagesalons dürfen wieder öffnen und müssen geeignete Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Beachtung des Abstandsgebots beachten. Kunden und Beschäftigte müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

 

Patient*innen in Krankenhäusern und in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Bewohner*innen von Pflegeheimen und in besonderen Wohnformen können Besuch durch eine Person empfangen.

 

Restaurants, Cafés und Kneipen, die zubereitete Speisen anbieten, dürfen für den Publikumsverkehr von 6 bis 22 Uhr öffnen. Voraussetzung ist, dass die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln sichergestellt wird.

 

Erlaubt ist das Übernachten auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen, in Ferienwohnungen und –häusern sowie auf Charterbooten mit Übernachtungsmöglichkeit, sofern die jeweiligen Unterkünfte über eine eigene Sanitärausstattung verfügen. Damit ist auch Dauercamping wieder möglich, sofern ein autarkes Sanitärsystem gewährleistet ist. Sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen müssen geschlossen bleiben. Erlaubt ist auch weiter die Nutzung von Ferienwohnungen und -häusern, die auf der Grundlage eines Miet- oder Pachtvertrags mit einer Laufzeit von mindestens einem Jahr nicht nur vorübergehend genutzt werden.

 

Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios sowie der Betrieb von Thermen, Wellnesszentren und ähnlichen Einrichtungen ist weiter untersagt.

 

Im Breiten- und Freizeitsport darf auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen im Freien wieder trainiert werden, allerdings ausschließlich kontaktlos.

 

Weitere erlaubte Versammlungen und Zusammenkünfte:

 

Gottesdienste, religiöse Veranstaltungen und Zeremonien der Religionsgemeinschaften in Kirchen, Synagogen, Moscheen, Tempeln und Gebetsräumen mit bis zu 50 Personen. Das gilt auch für Jugendweihe-Zeremonien.

 

Nicht-religiöse Bestattungen mit bis zu 50 Personen sowie die Begleitung Sterbender im engsten Familienkreis.

 

Standesamtliche Eheschließungen mit bis zu 50 Personen nach Maßgabe des Innenministeriums.

 

Die Wahrnehmung von Terminen bei Behörden, Gerichten, Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollziehern, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, Notarinnen und Notaren.

Zusammenkünfte von Einrichtungen und Stellen, die öffentlich-rechtliche Aufgaben wahrnehmen, insbesondere der Feuerwehren und anerkannten Hilfsorganisationen.

 

Unterricht und pädagogische Angebote der Schule, die Durchführung und Vorbereitung von Prüfungen sowie die Abnahme von Prüfungsleistungen in Schulen, im außerschulischen Bereich sowie an Hochschulen.

 

Unaufschiebbare Zusammenkünfte der Organe und Gremien juristischer Personen des öffentlichen und des privaten Rechts zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben, sofern keine anderen Formen der Durchführung möglich sind und die Zahl der Teilnehmenden auf das zwingend erforderliche Maß beschränkt wird.

 

Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 zeitgleich Anwesenden bleiben aus Gründen des Infektionsschutzes bis einschließlich 31. August 2020 verboten. 

 

ab Montag, dem 25. Mai, gelten:

 

Sämtliche touristischen Vermietungen sind wieder uneingeschränkt unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln möglich. Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflüge und vergleichbare touristische Angebote sind erlaubt. Auch Jugendfreizeiteinrichtungen können wieder Gäste beherbergen.

 

Angebote der hochschulischen und beruflichen Bildung einschließlich der Aufstiegsfortbildung, der betrieblichen Qualifizierung sowie Unterrichtungen und Prüfungen nach dem Gewerberecht sind wieder erlaubt.

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Foto: © pixabay.com

Fertigstellung: Bansiner Allee erneuert

(15.05.2020)

Die Bansiner Allee wurde fertiggestellt und gestern mängelfrei abgenommen. Anfang März hatte der Ausbau der Allee zwischen  der Puschkinstraße und der Usedomer Straße begonnen.

 

Der neue Abschnitt ist 185 Meter lang und erhält zudem eine neue Straßenbeleuchtung. Die Elektroarbeiten werden in der nächsten Woche fertiggestellt. Für den Herbst dieses Jahres sind zudem Ersatzpflanzungen geplant. Die Gesamtbaukosten betrugen mehr als 400.000 Euro.

 

gez. Rocher

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Foto: © Gemeinde Rangsdorf - BA15

Rangsdorf verhängt Haushaltssperre

(14.05.2020)

Die Kämmerin und der Bürgermeister der Gemeinde Rangsdorf verhängen wegen der finanziellen Folgen der Corona-Krise ab dem 15. Mai 2020 eine allgemeine Haushaltssperre. Vor allem die Vorauszahlungen der Gewerbesteuer sind massiv zurückgegangen. Insbesondere nach den Bescheiden der Finanzämter, die am 13. Mai 2020 eingegangen sind, muss die Gemeinde mit drastischen Einnahmeausfällen in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro gegenüber dem Haushaltsansatz rechnen.

 

Bei einem Gesamthaushaltsvolumen von 20 Millionen Euro führt die zu erwartende Finanzlücke, zumal noch geringere Einnahmen aus Einkommens- und Umsatzsteuer zu erwarten sind, nun zu dieser Maßnahme.

 

Es gibt in der Haushaltssatzung für 2020 keinen finanziellen Spielraum, da bis auf  750 Euro alle ursprünglich erwarteten Einnahmen im Nachtragshaushalt bereits verplant waren.

 

Die Haushaltssperre bedeutet, dass nur noch Aufträge erteilt und Auszahlungen gemacht werden dürfen, zu deren Leistungen die Gemeinde rechtlich verpflichtet ist bzw. die zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs zwingend erforderlich sind. Die Haushaltssperre gilt bis auf weiteres. Alle vor dem 15.05.2020 ausgelösten Aufträge oder verbindliche finanzielle Zusagen sind von der Haushaltssperre nicht betroffen.

 

gez. Rocher

Foto zur Meldung: Rangsdorf verhängt Haushaltssperre
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Bedarfsfeststellung für Notbetreuung im Hort während des eingeschränkten Schulbetriebs ab 18.05.2020

(14.05.2020)

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg hat konkretisierte Pläne aufgestellt, die neben der Notbetreuung in den Kitas auch den eingeschränkten Schulbetrieb regeln soll. Die Schulen können für den eingeschränkten Schulbetrieb zwischen zwei Modellen unterscheiden.

 

Das Regelmodell A an Grundschulen sieht vor, dass die Jahrgangsstufen 1 bis 4 an zwei Tagen in der Woche „präsent“ unterrichtet werden, die Jahrgangsstufen 5 und 6 an einem Tag. Das Alternativmodell B kann nur da angewendet werden, wo der Schülerverkehr entsprechend organisiert werden kann, denn das Modell B ist ein Schichtmodell, welches vorsieht, die Jahrgangsstufen auf den Vor- und Nachmittag zu verteilen. Danach würden die Jahrgangsstufen 1 bis 4 die Schule zwei- bis dreimal vormittags besuchen, die Jahrgangstufen 5 und 6 zwei- bis dreimal am Nachmittag. Jede Jahrgangsstufe sollte möglichst 3 Schulwochenstunden pro Präsenztag unterrichtet werden. Für welches Modell sich unsere Rangsdorfer Schulen entscheiden, wird demnächst durch die Schulen mitgeteilt.

 

Daraus ergibt sich, dass Eltern, deren Kinder im Grundschulalter sind und die je nach Schulmodell nicht in der Schule betreut werden, gegebenenfalls Anspruch auf eine Notbetreuung ihrer Kinder haben. Diese Notbetreuung wird dann im Hort stattfinden. Ob tatsächlich eine  Anspruchsberechtigung besteht, wird von der Gemeinde Rangsdorf geprüft und gegebenenfalls beschieden. Auch die Prüfung der Anträge von Kindern, die bisher nicht an der Hortbetreuung teilnehmen, wird zukünftig durch die Gemeinde bewertet. Für diese Kinder ist dann der Abschluss eines Hortvertrags nötig. Da das zuständige Brandenburger Bildungsministerium nicht in der Lage ist, überall  eine Notbetreuung während der Schulzeit sicherzustellen, muss diese nun in den Horten erfolgen. Die Eltern haben jetzt für die Notbetreuung während der Schulzeit Hortbeiträge zu zahlen.

 

Die Formulare für die Anmeldung der Notbetreuung finden Sie in der Anlage.

 

gez. Rocher

 

Formular Notbetreuung

 

 

 

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Ideenwerkstatt zur Quartiersentwicklung des Rangsdorfer Bücker-Geländes

(07.05.2020)

Ein weiterer wichtiger Schritt zur Entwicklung des ehemaligen Reichssportflughafens mit den Bücker-Werken in Rangsdorf ist getan. Grundstückseigentümerin und Projektentwicklerin terraplan aus Nürnberg hat in Kooperation mit der KVL Projektentwicklung Plus GmbH, Berlin, und in Abstimmung mit der Gemeinde Rangsdorf eine Ideenwerkstatt zur Quartiersentwicklung ausgeschrieben.

 

Am 24. April fiel der Startschuss, heute haben sich die Architekturbüros vor Ort informiert. Sechs Architekturbüros wurden zur Teilnahme an der Ideenwerkstatt zur Quartiersentwicklung des ehemaligen Flugplatzes inklusive Bücker-Werke eingeladen. Ziel dieser Ideenwerkstatt ist es, einen lösungsorientierten und umsetzbaren Ansatz für eine zeitnahe stufenweise Entwicklung des Quartiers zu finden. Dieser soll in das laufende Bebauungsplanverfahren als Grundlage der Realisierung einfließen.

 

Die Gemeinde Rangsdorf und terraplan wollen auf dem Gelände der Bücker-Werke einen unverwechselbaren Standort für Wohnen, Arbeiten, Lernen und Leben realisieren. Eine einkommens-, generations- und quartiersübergreifende Durchmischung ist gewünscht. Kinderbetreuungsangebote, Sport- und Begegnungsflächen sowie gastronomische Angebote, gepaart mit attraktiver Wege- und Landschaftsgestaltung sollen ein lebendiges und erlebbares Quartier schaffen. Dieses soll nicht nur den Bewohner/innen dienen, sondern ein neuer Teil Rangsdorfs für alle Rangsdorfer/innen werden und die Gemeinschaft stärken.

 

Aufgabe der teilnehmenden Architekturbüros ist es, Architektur und Infrastruktur in die Landschaft und den denkmalgeschützten Bestand einzufügen, unter Rücksichtnahme auf die Nachbarschaft. Eine themenbezogene Zielgruppenansprache soll aus der vorhandenen Architektur und der Geschichte des Ortes abgeleitet werden. Das Quartier soll sich in Maßstab und Proportion einfügen, die historische Architektur verstehen, zeitgemäß interpretieren und fortschreiben. Eine identitätsstiftende Umgebung auf der vorhandenen Basis soll entwickelt und national sowie international vermittelbar sein.

 

Bis 11. Juni haben die Architekturbüros nun Zeit, ihre Beiträge einzureichen. Am 17. Juni werden die Teilnehmenden Gelegenheit erhalten, ihre Arbeiten im Rahmen einer Präsentation vor der Öffentlichkeit vorzustellen. Konkrete Informationen und die Einladung hierzu werden rechtzeitig erfolgen. Am darauffolgenden Tag findet die Jurysitzung statt. Die Jury besteht aus Vertreter/innen aus der Gemeinde, von terraplan und Experten aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung, Denkmalschutz und Marketing. Die Pressevorstellung des Siegerentwurfes ist für den 22. Juni geplant.

 

gez. Rocher

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Foto: © Luftaufnahme von Udo Müller, 1991

Sperrung der Goethestraße nun auch zwischen Clara-Zetkin-Straße und Spessartweg

(06.05.2020)

Aufgrund von Baumaßnahmen in der Goethestraße ist diese nun vorübergehend auch zwischen der Clara-Zetkin-Straße und dem Spessartweg gesperrt. Derzeit werden hier Regenwasserleitungen verlegt. Die Baumaßnahmen sollen im Herbst beendet werden. Trotz der Corona-Krise und dem kurzzeitigen Ausfall von Arbeitern, verbunden mit einem kurzen Baustopp, sind die Bauarbeiten noch immer fast im Bauzeitenplan.

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„Gemeinde Rangsdorf kündigt Kita-Betreiber“ – MAZ-Artikel vom 30.04.2020 sorgt für Irritationen

(30.04.2020)

Zu dem Artikel in der Märkischen Allgemeinen Zeitung „Gemeinde Rangsdorf kündigt Kita-Betreiber“ vom 30.04.2020 möchte ich zuerst richtigstellen, dass die Gemeinde nicht alle freien Betreiber kündigt. Lediglich ein Teil der Verträge mit den Betreibern soll gekündigt werden. Hintergrund hierfür ist die Neugestaltung bestehender Vereinbarungen. Für 2020 wurde nur die Kündigung des Vertrages mit der evangelischen Kirchengemeinde Groß Machnow – Klein Kienitz beschlossen. Weitere Beschlüsse werden in diesem Jahr nicht folgen. Darüber wurde in der Sitzung auch informiert – leider aber von der Presse nicht wiedergegeben.

 

In der Gemeinde Rangsdorf gibt es neben Kindertagesstätten in kommunaler Trägerschaft weitere Träger, beispielsweise die beiden Einrichtungen der Kita-L.i.n.O.! (Träger Elternverein KITA L.i.n.O! e.V.), die Kita Waldhaus, die vom DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald e.V. betrieben wird, die Seeschulkita deren Träger die Seeschule Rangsdorf e.V. ist und die Kita Schwalbennest, die vom Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik e.V. getragen wird. Diese freien Träger unterscheiden sich in ihrer Ausstattung, ihren Zielen und Konzepten. Der Gesetzgeber begrüßt ausdrücklich eine Trägervielfalt, um eine lebendige Kita-Landschaft mit innovativen Trägern und einer hohen Qualität zu fördern.

 

Der Bedarf an Plätzen für die Betreuung von Kindern ist in Rangsdorf in den letzten Jahren immer weiter gewachsen. Die Gemeinde erfasst diese Bedarfe und schreibt sie jährlich in ihrer Bedarfsplanung fort. Sofern weitere Kapazitäten erforderlich werden, können neue Kindertagesstätten entstehen.

 

Die Kitaverträge mit den freien Trägern sind aufgrund sehr unterschiedlicher Voraussetzungen ganz individuell zu gestalten. Es gibt Kindertagesstätten, die in vom Träger selbst gemieteten Räumen arbeiten. Selbst gemietet haben die Räume die Seeschulkita und KitaL.i.n.O in der Stauffenbergallee. Sollte die Gemeinde die Trägerverträge  dieser beiden Kitas kündigen, dürfte sie die Einrichtungen aber nicht ausschreiben, weil sie nicht über die Gebäude/ Kitaräume verfügen kann. Für die Kita L.i.n.O! in der Heinestraße wurde für die Anmietung der Räume ein Vergabeverfahren durchgeführt, bei dem der Träger der Einrichtung gleich mitbenannt werden konnte. Hier wurde uns L.i.n.O! benannt. Auch hier kann es faktisch erst mit einem neuen Mietvertrag einen anderen Träger geben. Der Mietvertrag läuft noch mehrere Jahre. Deshalb wird es auch hier keine Ausschreibung geben können.

 

Anders als in dem Artikel der Märkischen Allgemeinen Zeitung dargestellt, werden wir also nicht alle Verträge anfassen, um sie neu auszuschreiben, da wir rechtlich dazu gar nicht befugt sind. Die Gemeinde ist zur Ausschreibung von Leistungen für Verträge oder Vertragsänderungen verpflichtet. Eine Ausschreibung bleibt aber grundsätzlich dann unmöglich, wenn die Gemeinde z.B. Räume für den Betrieb der Einrichtung nicht vergeben kann, weil sie aufgrund der Mietvertragsgestaltung dazu gar nicht befugt ist. Bei einem Zuschuss der Gemeinde unter 100.000 € kann auf eine öffentliche Ausschreibung verzichtet werden. Letzteres trifft z.B. auf die Kita „Schwalbennest“ zu. Im letzten Jahr wurde z.B. mit der Kita Waldhaus ein neuer Vertrag geschlossen, dessen Zuschuss damals unter 100.000 € lag.

 

Um künftig die Verträge für alle Kitas anzupassen, war es Wunsch der Gemeindevertretung, die Verträge zu kündigen, um sie neu zu verhandeln und entsprechend den bestehenden gesetzlichen Regelungen anzupassen und zu vereinheitlichen. Das bedeutet, dass in den nächsten Jahren die Verträge, die gekündigt werden können, gekündigt werden, mit dem Ziel die Verträge neu abzuschließen, um sie so weit wie möglich zu vereinheitlichen.

 

gez. Rocher

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Richtiger Umgang mit Alltagsmasken

(29.04.2020)

Seit Montag ist das Tragen von Alltagsmasken im Einzelhandel und im Öffentlichen Nahverkehr Pflicht. Wichtig ist, mit den Alltagsmasken richtig umzugehen. Dazu gibt es vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg folgende Zusammenfassung:

 

 

  • Vor dem Anlegen die Hände gründlich mit Seife waschen.

  • Innenseite der Maske nicht berühren, um Verunreinigungen zu vermeiden.

  • Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.

  • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.

  • Während des Tragens die Maske nicht anfassen und auch nicht um den Hals hängen oder unter das Kinn schieben.

  • Die Maske wechseln, wenn sie durch Atemluft durchfeuchtet ist.

  • Beim Ablegen der Maske nur Seiten und Bänder berühren. Die Außenseite könnte verunreinigt sein.

  • Nach dem Ablegen der Maske die Hände wieder gründlich mit Seife waschen.

  • Nach dem Gebrauch die textile Maske bei über 60 bis 95 Grad Celsius waschen, bis dahin luftdicht aufbewahren.

  • Sofern vorhanden, sollten unbedingt alle Herstellerhinweise zur Maske beachtet werden.

 

Trotz der Mund-Nasen-Bedeckung muss der empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen unbedingt eingehalten werden, ebenso die Grundregeln der Hygiene, zu denen häufiges Händewaschen und das Fernhalten der Hände vom Gesicht zählen. Husten und Niesen sollte man nur in die Armbeuge oder ein Taschentuch und nicht in die Umgebung.

 

Schützen Sie sich und andere!

 

gez. Rocher

 

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Gibt es Interesse an Mitfahrbänken für mehr Mobilität?

(28.04.2020)

In der Sitzung des Hauptausschusses am 02.04.2020 wurde auf Grund eines Antrags der Fraktion „DIE LINKE“ beschlossen, zu erfragen, inwiefern Bürgerinnen und Bürger an Mitfahrbänken interessiert sind.

 

Mitfahrbänke sind Bänke, die als solche gekennzeichnet im öffentlichen Raum da aufgestellt werden, wo der öffentliche Personennahverkehr nicht ausreicht. Das Prinzip der Mitnahmebänke funktioniert wie folgt: Jemand, der sich auf eine solche Bank setzt, symbolisiert, dass er eine Mitfahrgelegenheit sucht. Autofahrer die vorbeikommen, können dann entscheiden, ob sie den Wartenden mitnehmen. Die Mitnahme erfolgt freiwillig und kostenfrei, der Mitfahrende ist automatisch versichert. Mitfahrbänke eignen sich für Menschen, die selbst nicht Auto fahren und die keine Möglichkeit haben, mit öffentlichen Verkehrsmitteln ihr Ziel zu erreichen.

 

Derzeit nimmt die Beliebtheit der Mitfahrbänke deutschlandweit zu. Gern würden wir aber ermitteln, ob Sie eine solche Mitfahrgelegenheit tatsächlich nutzen würden und an welchen Stellen für Sie das Aufstellen solcher Bänke in Rangsdorf sinnvoll scheint. Die Mitfahrbank kann ein gutes und günstiges Konzept sein, mehr Mobilität zu erreichen, primär vielleicht in den Ortsteilen Groß Machnow und Klein Kienitz. Halten Sie Mitfahrbänke grundsätzlich für eine gute Mobilitätsidee oder sind Sie eher skeptisch? Wo könnten Sie sich Mitfahrbänke vorstellen, wo machen sie nach Ihrem Dafürhalten Sinn? Beteiligen Sie sich an dem Entwicklungsprozess! Bitte teilen Sie uns Ihre Meinung dazu mit (per E-Mail an: oder per Post an Gemeindeverwaltung Rangsdorf, Seebadallee 30, 15834 Rangsdorf). Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Vorstellungen.

 

Herzlichen Dank für Ihre Beteiligung!

 

gez. Rocher

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Pflicht zum Mund-Nasenschutz

(27.04.2020)

Zur weiteren Eindämmung des Coronavirus gilt in Brandenburg seit heute im Öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel eine Pflicht zum Mund-Nasenschutz. Das hat die Landesregierung am vergangenen Freitag mit einer Änderung der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung beschlossen.

 

Die Höchstzahl der Teilnehmenden bei genehmigten Versammlungen unter freiem Himmel wird ab 4. Mai von bisher 20 Personen auf bis zu 50 erhöht. Es ist jedoch für jeden Einzelfall eine Genehmigung der zuständigen Behörden erforderlich. Mit dieser Höchstzahl sind ab 4. Mai auch wieder Gottesdienste erlaubt. Festgelegt wurde auch, dass Friseurbetriebe ab 4. Mai wieder öffnen dürfen.

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Aktuelle Waldbrandgefahrenstufe 5 - Nehmen Sie Rücksicht und schützen Sie unsere Wälder!

(24.04.2020)

Bitte beachten Sie, dass wir im Moment die höchste Waldbrandgefahrenstufe haben. Deshalb bitten wir Sie, alles zu unterlassen, was zu Bränden in Wald und Feldflur führen würde. Rauchen Sie im Wald nicht, entzünden Sie kein Feuer im und am Wald und werfen Sie keine glimmenden Zigaretten aus dem Auto!

 

Weiterführende Informationen und die aktualisierten Waldbrandgefahrenstufen finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz

 

gez. Rocher

 

Weiterführende Informationen

 

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Veränderte Bedingungen für die Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen ab 27.04.2020

(23.04.2020)

In der aktuellen Allgemeinverfügung des Landkreises Teltow-Fläming vom 22.04.2020 wurden die Regelungen der Landesregierung zur Notbetreuung in Kindertagesstätten nach Vorgabe des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg umgesetzt.

 

Demnach können ab 27.04.2020 Kinder in den Kindertageseinrichtungen notbetreut werden, sofern:

 

  • ein Elternteil in der kritischen Infrastruktur beschäftigt ist und grundsätzlich die Kinder Alleinerziehender.

 

Die Liste der kritischen Infrastruktur wurde den Vorgaben des Landes Brandenburg angepasst. Nunmehr dürfen Kinder betreut werden, deren Eltern bei der Polizei, im Rettungsdienst, Katastrophenschutz und bei der Feuerwehr sowie für die sonstige nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr, in der Rechtspflege, im Vollzugsbereich einschließlich des Justizvollzugs, des Maßregelvollzugs und in vergleichbaren Bereichen, in der Daseinsvorsorge für Energie, Abfall, Wasser, Öffentlicher Personennahverkehr, IT und Telekommunikation, Arbeitsverwaltung (Leistungsverwaltung), in der Landwirtschaft, der Ernährungswirtschaft, des Lebensmitteleinzelhandels und der Versorgungswirtschaft, als Lehrerin oder Lehrer für zugelassenen Unterricht, für pädagogische Angebote und Betreuungsangebote in Schulen sowie für die Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen, der Medien (inkl. Infrastruktur bis hin zur Zeitungszustellung), in der Veterinärmedizin, für die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs erforderliches Personal, in Reinigungsfirmen, soweit sie in kritischen Infrastrukturen tätig sind, als Einsatzkräfte in der Freiwilligen Feuerwehr und anerkannten Hilfsorganisationen tätig sind.  Dabei ist es bedeutungslos, ob die Tätigkeit innerhalb oder außerhalb des Landes Brandenburg ausgeübt wird.

 

Die abschließende Entscheidung über die Notwendigkeit einer Notfallbetreuung trifft im Zweifelsfall das Jugendamt beim Landkreis.

 

Ein Antragsformular zur Prüfung der Notfallbetreuung finden Sie am Anhang dieser Mitteilung.

 

gez Rocher

 

ANTRAGSFORMULAR

 

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Korrektur zum Artikel in der MAZ vom 20.04.2020 „Anwohner der Straße ‚Am See‘ in Sorge um Zufahrt“

(21.04.2020)

In der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 20. April 2020 wurde auf der Seite 14 ein Beitrag unter der Überschrift „Anwohner der Straße ‚Am See‘ in Sorge um Zufahrt“ veröffentlicht. Darauf bezieht sich diese Pressemitteilung.

 

Leider ist die Darstellung so nicht richtig. Nach dem Brandenburgischen Straßengesetz zählen zu den öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen alle Straßen, die dem öffentlichen Verkehr gewidmet sind. Die Straße „Am See“  gilt seit 15.12.2000 als gewidmet. Das Brandenburgische Straßengesetz erlaubt zwar auch eine Einschränkung des Widmungszwecks aus ordnungsrechtlichen Gründen. Allerdings wurde in diesem konkreten Fall seitens des Straßenverkehrsamtes Teltow-Fläming eine solche Teilentwidmung abgelehnt: Die Gemeinde hatten angedacht, dass Anlieger bis zu ihren Grundstücken fahren können, aber kein öffentlicher Fahrzeugverkehr erlaubt ist. Da dieses Ansinnen abgelehnt wurde, ist die Straße ohne Widmungseinschränkung für jedermann nutzbar. Insofern war meine mündliche Mitteilung vom Freitag an die Presse, die Straße sei im parallelen Abschnitt zur Lindenallee  noch nur für den allgemeinen Fuß- und Radverkehr gewidmet, nicht korrekt.

 

Derzeit laufen mit dem Landkreis Teltow Fläming Gespräche, um eine bessere Verkehrsausschilderung zu gewährleisten, die eine gute Auffindbarkeit vor allem für Notfälle gewährleistet, aber auch erkennen lässt, dass es sich um eine Sackgasse handelt.

 

 

gez. Rocher

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Corona-Krise: Keine Änderungen für Montag geplant

(17.04.2020)

Heute wird für das Land Brandenburg die 3. Eindämmungsverordnung beschlossen. Es steht aber schon jetzt fest, dass sich für Montag, den 20. April 2020, noch keine Änderungen ergeben werden.

 

Zusätzlich zu den bisherigen Geschäften werden am Montag keine weiteren Läden öffnen können.

 

Die Notbetreuung in den Kitas wird am Montag wie bisher fortgesetzt. Die damit verbundenen Bescheide verlängern sich automatisch.

 

Die Notbetreuung für Schulkinder erfolgt am Montag – wie vor den Ferien - in den Horten und Schulen.

 

Eine Ausweitung des Kreises der Berechtigten für die Notbetreuung wird nicht vor Mittwoch, dem 22. April 2020, gelten.

 

Das Bürgertelefon des Landkreises Teltow-Fläming ist auch am Wochenende unter Telefon 03371 608-6666 von 10 bis 15 Uhr erreichbar.

 

Auf der Webseite des Landkreises (www.teltow-flaeming.de)  wird zudem zeitnah die Allgemeinverfügung mit den neuen Regelungen veröffentlicht.

 

gez. Rocher

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Foto: © pixabay.com

Neuer Einsatzleitwagen für die Freiwillige Feuerwehr

(09.04.2020)

Seit Dienstag verfügt die Freiwillige Feuerwehr Rangsdorf über einen neuen Einsatzleitwagen ELW 1. Das Führungsfahrzeug dient den Führungskräften sowohl zur Einsatzleitung als auch zur Einsatzerkundung.

 

Über Größe und Ausstattung des Fahrzeugs hatten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mitentschieden. Vom Allradantrieb über eine umfangreiche Kommunikationsausstattung bis hin zu einem Stromerzeuger besitzt das Fahrzeug alle notwendigen Komponenten für die Leitung von Hilfs- und Rettungseinsätzen.

 

Damit die Führungskräfte vor Ort alle Abläufe organisieren können, stehen vielfältige Hilfsmittel zur Verfügung. Ein All-in-one-PC, Funktechnik und eine Internetverbindung ermöglichen die reibungslose Kommunikation. Auch eine Sondersignalanlage ist mit an Bord. Selbst für Lagebesprechungen eignet sich der Einsatzleitwagen.

 

Teile der feuerwehrtechnischen Beladung wurden aus dem Vorgängerfahrzeug übernommen. Dadurch konnten die Gesamtausgaben für die Anschaffung des ELW 1 auf weniger als 100.000 Euro minimiert werden.

 

Das alte, bisher als Einsatzleitwagen genutzte Fahrzeug, ist inzwischen stark reparaturbedürftig und wird deshalb außer Dienst gestellt.

 

 

gez. Rocher

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Foto: © Gemeinde Rangsdorf - OA10

Grabbesuche und Grabpflegearbeiten auf dem evangelischen Waldfriedhof Rangsdorf sowie den Friedhöfen in Klein Kienitz und Groß Machnow sind zulässig

(01.04.2020)

Grundsätzlich gilt, dass das Betreten öffentlicher Orte, wozu auch Friedhöfe gehören, gemäß Eindämmungsverordnung verboten ist. Die Eindämmungsverordnung definiert allerdings auch Ausnahmen. Dazu zählen Trauerfeiern im engsten Familienkreis (Partner, Eltern und die Kinder der verstorbenen Person). Weitere Personen sind dann zugelassen, wenn zwischen ihnen und der verstorbenen Person eine besonders enge Beziehung bestand, wie dies z. B. für pflegende Geschwister angenommen wird. Eine zulässige Höchstzahl für Teilnehmende ist nicht festgelegt. Das Abstandsgebot zwischen den Personen, die nicht dem gleichen Hausstand angehören, ist dringend einzuhalten  und es muss eine Anwesenheitsliste geführt werden. Individuelle Grabbesuche und Grabpflegearbeiten sind als „Bewegung an der frischen Luft“ im Land Brandenburg allein, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushaltes zulässig. Auch hier gilt, dass das Abstandsgebot zwischen nicht im gleichen Hausstand lebenden Personen einzuhalten ist.

 

gez. Rocher

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Corona: Aktuelles aus den Bibliotheken

(23.03.2020)

Liebe Nutzerinnen und Nutzer der Bibliotheken Rangsdorf und Groß Machnow,

 

auf Grund der aktuellen Lage bleiben die Bibliotheken bis auf Weiteres für den Besucherverkehr geschlossen. Die Abgabefristen für alle entliehenen Medien werden automatisch verlängert. Es entstehen für Sie keine zusätzlichen Gebühren.

 

Bitte nutzen Sie unser umfangreiches Angebot an E-Medien.

Sie finden uns im Internet unter https://rangsdorf.bbopac.de

 

Sollten Sie hierfür Hilfe benötigen oder allgemeine Fragen haben, sind wir für Sie weiterhin in der Bibliothek Rangsdorf per E-Mail oder Telefon erreichbar:

 

Telefon: 033708/23661

bibliothek@rangsdorf.de

 

Rückgaben sind über die Rückgabeklappe in Rangsdorf möglich.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Ihre Mitarbeiterinnen der Bibliothek Rangsdorf

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14. Ausbildungsmesse der Gemeinden Blankenfelde-Mahlow, Großbeeren und Rangsdorf

(31.01.2020)

Am 28. und 29. August dieses Jahres in der Zeit von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr findet die 14. Ausbildungsmesse der Gemeinden Blankenfelde-Mahlow, Großbeeren und Rangsdorf in der Ladenstraße des Südring Centers in Rangsdorf statt.

 

Wir laden alle Firmen, die sich auf dieser Messe präsentieren möchten ein, sich bis spätestens 31.05.2020 anzumelden.

 

Für die Anmeldung nutzen Sie bitte das Online-Anmeldeformular unter:

 

Anmelde-Link: http://www.ausbildungsmesse-tf.de/formulare/index.php?form_id=6826

 

Durch die erfreulich positive Resonanz bei der Messe im letzten Jahr, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung, da die Anzahl der Standflächen im Südring Center Rangsdorf begrenzt ist.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Ausbildungsmesse unter:

 

Link: www.ausbildungsmesse-tf.de.

 

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Lamprecht unter der Rufnummer 033708 23613 oder per E-Mail info@ausbildungsmesse-tf.de gern zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

gez.

Rocher

Bürgermeister

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Foto: © BS09

Mitteilung des Bürgermeisters der Gemeinde Rangsdorf – Schließzeiten 2020

(23.05.2019)

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Rangsdorf hat am 16.04.2019 folgende Schließzeiten für 2020 beschlossen:

 

„Spatzennest“

„Gartenhäuschen“

„Räuberhöhle“

„Purzelbaum“

22.05.2020

22.05.2020

22.05.2020

22.05.2020

keine Sommerschließzeit

20.07.2020 bis 31.07.2020

20.07.2020 bis 31.07.2020

20.07.2020 bis 31.07.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

24.12.2020 bis 31.12.2020

24.12.2020 bis 31.12.2020

24.12.2020 bis 31.12.2020

24.12.2020 bis 31.12.2020

3 Fortbildungstage vom 18.05.2020 bis 20.05.2020

2 variable Fortbildungstage

2 variable Fortbildungstage

3 variable Fortbildungstage

 

Der 01.01.2021 fällt auf einen Freitag. Da dieser Tag ein gesetzlicher Feiertag ist, beginnt die Betreuung der Kinder in den Kindertagesstätten am 04.01.2021 (Montag). 

 

Soweit die Termine für die Fortbildungstage nicht schon benannt wurden, werden sie rechtzeitig bei Bekanntwerden in den Einrichtungen kommuniziert.

 

Für die Kita „Spatzennest“ gilt zudem:

 

Die Personensorgeberechtigten werden aufgefordert, bis zum 01.11.2019 mitzuteilen, wann ihre Kinder 10 zusammenhängende Tage von April bis Oktober 2020 die Kita nicht besuchen. Für die Kinder, die das bedarfsgerechte Ferienangebot nutzen, soll einmal im Jahr ein zusammenhängender Urlaub von zwei Wochen gewährleistet werden.

 

In der Zeit der Offenhaltung der Kita „Spatzennest“ vom 20.07. – 31.07.2020 finden keine Eingewöhnungen statt.

 

gez.

Rocher

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Mitteilung des Bürgermeisters der Gemeinde Rangsdorf – Schließzeiten 2020
Foto: © Foto: Bürgermeister Klaus Rocher